Jacques de Troyes ist nach seinem ereignisreichen Leben eines
friedlichen Todes gestorben. Doch als er zu Grabe getragen wird,
greift die dunkle Bruderschaft an. Heinrich, dem Sohn von Jacques,
gelingt es, den Angriff erfolgreich abzuwehren. Dabei fällt ihm
der Stab in die Hand, auf dessen oberem Ende eine Klaue montiert ist.
Orca, der ebenfalls zur Stelle ist, bestimmt, daß der Stab in
Jacques' Grab gelegt wird. Die Klaue nimmt er an sich.
Gegenwart: Jack bricht wieder einmal in eigener Sache auf; eine
Familienangelegenheit muß geklärt werden. Er hofft, im
Grab von Jacques etwas zu finden, das ihm hilfreich sein wird. Diese
Hoffnung haben auch die Schatzräuber Maurice und Jean-Pierre -
daß sie dabei jedoch auf Doktor Diabolo oder Emile
Skarabäus treffen würden, der auf er Suche nach dem Stab
ist, hätten sie nicht erwartet. Diabolo vermag Tote zum Leben zu
erwecken, und er setzt diese gegen die beiden Schatzräuber
ein.
Währenddessen ist Jack mit De Brus und seiner Chauffeurin, einer
ehemaligen UPO-Agentin, auf dem Weg zu der Burgruine der Troyes. Sie
kommen gerade noch rechtzeitig, um zu erleben, wie die Skelette die
beiden Räuber angreifen. Mittels Silberkugeln können sie
diese vernichten. Dr. Diabolo entkommt jedoch erneut. Jack findet
nicht das, was er sich erhofft hat. Der Stab befindet sich nicht mehr
in Jaques' Grab.
Vergangenheit: Orca prophezeit, daß einst, wenn der letzte
Nachfahre der Troyes gestorben ist, Jacques sich noch einmal aus
seiner letzten Ruhestätte erheben wird...
Morgan de Clerk widmet sich erneut den Rittern und der Bruderschaft.
Was mir an diesem Roman mit am besten gefallen hat, ist das
Statement, daß Doktor Diabolo doch ein recht bescheuerter Name
ist... ;-) Desweiteren ist die Tatsache, daß mit der
Verschmelzung von Emile und dem Dämon kein eigenes Wesen
entstand, sondern immer noch zwei Seelen in einer Brust wohnen, recht
interessant. Ich bin mal gespannt, was sich daraus noch entwickeln
wird. Braucht die Verschmelzung vielleicht einfach nur Zeit, um
wirksam zu werden?
Die Kampfszenen werden diesmal sehr schnell abgehakt, und als Jack
und de Brus gegen die Skelette antreten, werden sie auch nicht viel
besser.
Ansonsten jedoch alles in allem ein netter Roman. Man hört mal
wieder von Jacks Freund de Brus, und die Tatsache, daß dieser
eine ehemalige UPO-Agentin in seinen Diensten hat, sorgt für
eine leichte Spannung zwischen ihnen. Warten wir ab, was sich da noch
entwickeln wird.
Fazit:
Bis auf einige Abstriche ein solider Roman.
8 Punkte