Frank MacLachlan

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Band 40: "Das Grab des Ritters"

Autor: Morgan de Clerk

Jacques de Troyes ist nach seinem ereignisreichen Leben eines friedlichen Todes gestorben. Doch als er zu Grabe getragen wird, greift die dunkle Bruderschaft an. Heinrich, dem Sohn von Jacques, gelingt es, den Angriff erfolgreich abzuwehren. Dabei fällt ihm der Stab in die Hand, auf dessen oberem Ende eine Klaue montiert ist. Orca, der ebenfalls zur Stelle ist, bestimmt, daß der Stab in Jacques' Grab gelegt wird. Die Klaue nimmt er an sich.
Gegenwart: Jack bricht wieder einmal in eigener Sache auf; eine Familienangelegenheit muß geklärt werden. Er hofft, im Grab von Jacques etwas zu finden, das ihm hilfreich sein wird. Diese Hoffnung haben auch die Schatzräuber Maurice und Jean-Pierre - daß sie dabei jedoch auf Doktor Diabolo oder Emile Skarabäus treffen würden, der auf er Suche nach dem Stab ist, hätten sie nicht erwartet. Diabolo vermag Tote zum Leben zu erwecken, und er setzt diese gegen die beiden Schatzräuber ein.
Währenddessen ist Jack mit De Brus und seiner Chauffeurin, einer ehemaligen UPO-Agentin, auf dem Weg zu der Burgruine der Troyes. Sie kommen gerade noch rechtzeitig, um zu erleben, wie die Skelette die beiden Räuber angreifen. Mittels Silberkugeln können sie diese vernichten. Dr. Diabolo entkommt jedoch erneut. Jack findet nicht das, was er sich erhofft hat. Der Stab befindet sich nicht mehr in Jaques' Grab.
Vergangenheit: Orca prophezeit, daß einst, wenn der letzte Nachfahre der Troyes gestorben ist, Jacques sich noch einmal aus seiner letzten Ruhestätte erheben wird...

Morgan de Clerk widmet sich erneut den Rittern und der Bruderschaft. Was mir an diesem Roman mit am besten gefallen hat, ist das Statement, daß Doktor Diabolo doch ein recht bescheuerter Name ist... ;-) Desweiteren ist die Tatsache, daß mit der Verschmelzung von Emile und dem Dämon kein eigenes Wesen entstand, sondern immer noch zwei Seelen in einer Brust wohnen, recht interessant. Ich bin mal gespannt, was sich daraus noch entwickeln wird. Braucht die Verschmelzung vielleicht einfach nur Zeit, um wirksam zu werden?
Die Kampfszenen werden diesmal sehr schnell abgehakt, und als Jack und de Brus gegen die Skelette antreten, werden sie auch nicht viel besser.
Ansonsten jedoch alles in allem ein netter Roman. Man hört mal wieder von Jacks Freund de Brus, und die Tatsache, daß dieser eine ehemalige UPO-Agentin in seinen Diensten hat, sorgt für eine leichte Spannung zwischen ihnen. Warten wir ab, was sich da noch entwickeln wird.

Fazit:
Bis auf einige Abstriche ein solider Roman.
8 Punkte

Christian Spließ

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