Ausgabe Nr. 121/122 (Nr. 21-22/01 - 26.10.2001 - 5. Jahrgang)

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Atlan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn - Vampire -
Online-Serien - Buch & Taschenbuch - Comic - Impressum

Vorwort

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Band 2092: "Der Ausgestoßene" von Arndt Ellmer

Fazit:
Ein an sich recht interessanter, wenn es um das Musikanten-Pärchen geht, sonst jedoch eher durchwachsener Roman. Was Arndt Ellmer bei Torr Samaho gelingt, schafft er bei den Burtynern kaum: sie für den Leser interessant zu machen.
8 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Warum denn nicht gleich so? Eine spannende Handlung mit einem Torr Samaho, der endlich für den Leser verständlich wird - ob man seine Handlungen gutheißt, ist natürlich die andere Frage.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2093: "Requiem für einen Ewigen" von Ernst Vlcek

Fazit:
Hier stürzen viele Informationen auf den Leser ein, jedoch bleibt die Figur des Kintradim Crux aufgrund der Informationsfülle eher blaß. Ein Doppelband wäre hier vielleicht besser gewesen.
11 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Der Sense of Wonder ist wieder da - es bleibt abzuwarten, ob sich dieser über die letzten Hefte des Teilzykluss hält oder ob wieder eine Strecke vor uns liegt, bei der wir einen langen Atem brauchen werden.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2094: "Der Mutant und der Zwilling" von Susan Schwartz

Fazit:
"Der Mutant und der Zwilling" schaffen es zwar nicht, Torr Samaho endgültig aus dem Weg zu räumen, aber dies ist auch ganz gut so. Was der Autorin jedoch gelungen ist, ist ein schöner Roman, der vor allem in den Charakterisierungen seiner Hauptpersonen besticht. Ein guter Anfang für das Ende der Dommrath-Ebene.
12 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Ein solider Roman ohne Höhen und Tiefen.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2095: "Nekrophoren" von Uwe Anton

Fazit:
Ein guter Abschluß dieser Handlungsebene. Uwe Anton gelingt ein faszinierender Roman mit weitreichenden Folgen für die Gesamthandlung. Man darf gespannt sein, wie es mit der SOL im nächsten (Teil-)Zyklus weitergeht...
13 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Was sich dem Leser präsentiert, ist ein stimmiger, in sich logischer Roman, der sicherlich nicht zu Uwes Glanzwerken zählt, aber die Handlungsebene zu einem runden Abschluß bringt.
12 Punkte
Christian Spließ                         

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Hans Kneifel: "Lotsen im Sandmeer"

Fazit:
Die "Lotsen im Sandmeer" erweisen sich als ziemlich schwaches Atlan-Zeitabenteuer. Weder gelingt es Kneifel, eine interessante Story zu schildern, noch, diese in den PR-Kosmos einzubauen. Der Leser stolpert reihenweise über Ungereimtheiten. Wohl hauptsächlich deshalb, weil er sich bei der Lektüre langweilt und nach Abwechslung sucht - und diese im Zählen der Erbsen findet. Von Hans Kneifel habe ich mir eigentlich wesentlich mehr erwartet...
2 Punkte.
Winfried Brand                         

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Band 713: "Welt der toten Monster" von Robert Lamont und Claudia Kern

Fazit:
Ein passabler Roman - mit einigen Schwächen, aber im Großen und Ganzen jedoch lesbar.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Band 714: "Attacke der Doppelgänger" von Claudia Kern

Fazit:
Ein etwas konfus wirkender Roman, der jedoch spannend und flüssig erzählt ist.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 44: "Nach eigenen Regeln" von Claudia Kern

Fazit:
Sieht man vom Ende ab, ist der Roman ein absolutes Highlight. Zur höchsten Wertung reicht es zwar nicht, aber ich denke, die untenstehende Punktzahl ist voll und ganz gerechtfertigt. (Huch, ich vergebe zweimal hintereinander diese Punktzahl - das spricht ja wohl eindeutig für die Serie... *g*) (* Gut is', wenn Spaß macht. Und das scheint ja wohl der Fall zu sein, also is' gut... Heike)
14 Punkte
Christian Spließ                         

Band 45: "Das verschwundene Volk" von Claudia Kern

Fazit:
Nicht gerade ein Highlight, aber ein angenehm zu lesender Roman. Qualität, wie man sie von Claudia Kern gewohnt ist.
12 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 15: "Der Gott des Dschungels" von Michael J. Parrish

Fazit:
Im Großen und Ganzen ein Roman, der unterhält. So allmählich pendelt sich der Zyklus auf ein annehmbares Niveau ein.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Band 16: "Sand des Todes" von Michael J. Parrish

Fazit:
Ein altes Thema mäßig umgesetzt. Kein Highlight, aber auch kein richtig schlechter Roman. Mittelmaß.
7 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 1: "Vampire in New York" von Ken Roycraft

Fazit:
Spannung null, Charaktere nicht vorhanden, sinnlos verteilte Action-Szenen. Auch die Tatsache, daß der Roman sich flüssig lesen läßt, verhindert nicht die untenstehende Wertung.
0 Punkte
Christian Spließ                         

Fazit:
Der erste Band der neuen Bastei-Serie erweist sich als offensichtlich gewollt auf jugendlich getrimmt. Dummerweise ist er nicht nur sprachlich um einige Klassen unter bestehenden Serien anzusiedeln, sondern auch inhaltlich eigentlich gar kein phantastischer Roman. Ein Krimi mit einem zufälligerweise auftauchenden Vampir - mehr ist das nicht. Und zudem auch noch ein schlechter Krimi. Stilistisch einem Zehnjährigen gleich, wankt der Roman durch seine Handlung, ohne dabei aber zu wissen, ob er nach links oder nach rechts abbiegen soll. Insgesamt ist dies ziemlicher Unsinn - zwar schnell zu lesen, aber das ist auch das einzig Positive an diesem Roman. Wer seinen stilistischen Anspruch auf das Niveau eines Zehnjährigen herabschrauben kann, wird diesen Roman wahrscheinlich gut finden. Ich allerdings habe keinerlei Ahnung, für was ich diesem Roman auch nur einen einzigen Punkt geben könnte. (* Eventuell vielleicht dafür, daß er irgendwann wieder zu Ende war...? Heike)
0 Punkte.
Winfried Brand                         

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Frank MacLachlan - Band 39: "Der Feind in Dir" von Jake T. Magnus

Fazit:
Interessanter Ansatz, der leider irgendwie im Sande verläuft.
4 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 40: "Das Grab des Ritters" von Morgan de Clerk

Fazit:
Bis auf einige Abstriche ein solider Roman.
8 Punkte
Christian Spließ                         

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Greg Cox: "Die galaktische Barriere"

Fazit:
Die Grundidee ist ja nicht schlecht, aber was daraus gemacht wurde... Als Leser kann man sich einfach zu schnell denken, auf was das hinausläuft, dazu noch das eher untypische Verhalten von Q und das eher klischeehafte seiner Familie... Nee, für so ein Machwerk gibt es denn auch nur 5 Punkte! 
Ritchie Eberle                         

Greg Cox: "Die Entführung"

Fazit:
Keine sonderlich gute Fortsetzung eines schon langweiligen Buches, auch hier schon alles mehr oder weniger vorhersehbar. Diesmal gibt es sogar nur
3 Punkte.
Ritchie Eberle                         

Andreas Eschbach: "Eine Billion Dollar"

Fazit:
Ein faszinierender, prickelnder Roman, der trotz einiger Abstriche um Längen besser ist als "Quest".
12 Punkte
Christian Spließ                         

Fazit:
Bisher Eschbachs bester Roman. Kein Thriller im ursprünglichen Sinne, dafür aber eine wahre Fundgrube an faszinierenden Ideen, die man in einem Unterhaltungsroman selten in dieser Form findet. Eine höchst intelligente, anregende und vor allem enorm spannende Lektüre. Mehr kann man von einem Buch eigentlich nicht erwarten. Wer nur einen Roman dieses Jahr liest, sollte zu diesem Page-Turner greifen. Ein klarer Anwärter für den Titel "Buch des Jahres 2001".
15 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Fazit:
Über weite Strecken erweist sich "Eine Billion Dollar" als der bisher beste Roman Andreas Eschbachs. Nur die Auflösung der Handlung ist diesmal eher schwach ausgefallen und hinterläßt einen etwas schalen Beigeschmack. Das kann den Rezensenten allerdings nicht von einer dringenden Empfehlung für all diejenigen abhalten, die die Grenzen des Phantastik-Genres nicht allzu eng sehen und auch schon mal etwas anderes lesen. Der reine Genre-Leser wird mit dem Buch allerdings eher weniger glücklich werden.
13 Punkte.
Winfried Brand                         

Olaf Flatergast: "Druiden-Rache"

Fazit:
Ein ganz netter Roman, der aber nicht restlos überzeugt und für mich als Rollenspiel-Abenteuer besser zu gebrauchen wäre.
8 Punkte
Alexander Haas                         

Jürgen Heinzerling: "Karl May und der Wettermacher"

Fazit:
Historischer Krimi mit einem Schuß Comedy - das kann gut- oder auch schiefgehen. In diesem Fall hat Jürgen Heinzerling es geschafft, eine sehr amüsante und überaus spannende Geschichte zu erzählen.
14 Punkte
Christian Spließ                         

William W. Johnstone: "Die Stunde Null"

Fazit:
Ein politisch und sozialkritischer Roman in der Zeit nach dem globalen Holocaust. "Ashes" ist stark diskussionswürdig - doch ist es nicht genau das, was einen wirklich guten SF-Roman ausmacht? Der Roman ist jedoch auch sehr hart und kompromißlos - sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber in der Kontroverse, die dieser Roman sicherlich auslösen wird, einfach nur großartig. Hinzu kommen hervorragend geschilderte Charaktere mit Ecken und Kanten; allerdings wird der Leser Identifikationsfiguren wohl eher weniger finden. Für die erste Hälfte des Romans gibt's jedenfalls erstmal
13 Punkte.
Winfried Brand                         

William W. Johnstone: "Out of the Ashes"

Neu: Co-Rezension
Fazit:
Außerordentlich fesselnder Endzeit-Roman, der dem reichlich vertrauten Thema neue Aspekte abgewinnt und durch viel Abwechslung, lebendige Charaktere, gute Dialoge und gekonnt geschriebene Action-Szenen ein außergewöhnliches, sehr hohes Maß an Spannung von Anfang bis Ende durchhält. Ein Musterbeispiel für einen "Page-Turner".
14 Punkte. 
Oliver Naujoks                         

Robert Jordan: "Flucht der Sklaven"

Fazit:
Es gab in den letzten Jahren einige größere Zyklen, bei denen man immer recht lange auf den nächsten Band warten mußte (Otherland - Tad Williams, Armageddon - Hamilton, Winterfell - George R.R. Martin [noch nicht abgeschlossen]), aber jeder dieser Zyklen wußte seine Leser irgendwie am Ball zu halten und in seinen Bänden genau den Überblick zu behalten, der Robert Jordan derzeit verlorengegangen ist.
Man muß fast zwangsläufig den Eindruck gewinnen, daß Jordan die Geschichte einfach so weiterschreibt, wie er gerade Lust und Laune hat. So etwas wie ein Konzept ist in keiner Weise zu erkennen.
Wenn es so weitergeht, entwickelt sich das Rad der Zeit von einem der großen Zyklen der Fantasy ganz zügig zu einem der größten Flops!
6 Punkte (wegen der Ebene um Rand al'Thor)
Alexander Haas                         

S.T. Joshi: "Moderne Horrorautoren - Essays, Band 1"

Neu: Co-Rezension:
Jedenfalls ist der Aufwand und auch die Fachkenntnis von S. T. Joshi zu loben, ohne daß man immer einer Meinung mit ihm sein muß. Und er kann wirklich Interesse an einem selber nicht so bekannten Autoren schaffen, was ein schon guter Grund ist, dieses Buch zu lesen.
Ach so, zu dem Anspruch, den Joshi an sein Werk stellte - mit der philosophischen Betrachtung des Werkes eines Autoren u.s.w. - habe ich nun noch gar nichts geschrieben. Wie ich auch schon am Anfang andeutete, hege ich einige Zweifel an der Richtigkeit solcher Ausführungen. Wenigstens versucht Joshi, dies hier doch teilweise plausibel darzustellen, wenn ich auch den Anspruch des Anfangs nicht zu sehr überbewerten möchte - und zugegebenermaßen ist es mir beim weiteren Lesen nicht unbedingt aufgefallen.
13 Punkte 
Bernd Krosta                         

S.T. Joshi: "Moderne Horrorautoren - Essays, Band 2"

Fazit:
Auch im zweiten Band der "Modernen Horrorautoren" findet die geneigte Leserschaft wieder eine Vielzahl von anregenden, interessanten, scharfsichtigen und mit spitzer Feder geschriebenen Aufsätzen über Schriftsteller der unheimlichen Phantastik. Ein zwar etwas teurer, aber nichtsdestotrotz hervorragender Band. Nur das teilweise hohe Alter der Aufsätze verstimmt, und so gibt es auch diesmal wieder
11 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Ursula K. LeGuin: "Das Vermächtnis von Erdsee"

Fazit:
Wer die Erdsee-Romane gemocht hat, wird auch diesen Kurzgeschichtenband mögen - und wer in die Welt von Erdsee hineinschnuppern möchte, kann das mit diesem Band problemlos tun. Schließlich gibt es ja noch die hervorragenden Romane, die dann auf einen warten.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Thomas Ligotti: "In einem fremden Land - in einer fremden Stadt"

Mögen die Geschichten auch nicht jedesmal innovative Themen behandeln oder sonderlich interessant sein, intensiv geschrieben sind sie immer; man muß sich jedoch darauf einlassen, denn ein oberflächliches Lesen bringt nicht unbedingt ihren Kern zum Vorschein.
13 Punkte
Bernd Krosta                         

Kai Meyer: "Die Unsterbliche"

Fazit:
"Die Unsterbliche" gehört sicherlich zum Kreis der besten Romane Kai Meyers. Sehr schön geschrieben (und damit auch zu lesen) entwickelt sich die weitere Geschichte Auras als äußerst spannender Roman, dem nicht nur ein Schuß Phantasik zugesetzt, sondern gleich ein ganzer Eimer übergekippt wurde. Kai Meyer gehört eindeutig zu den besten deutschen Phantastik-Autoren, was er mit diesem Roman einmal wieder bewiesen hat.
13 Punkte.
Winfried Brand                         

R.A. Salvatore: "Die Abtrünnigen"

Fazit:
Flott und flüssig geschriebener Auftakt zu einem Star Wars-Großzyklus, der durch den Wechsel von zahlreichen gut geschriebenen Actionszenen mit ordentlich ausgearbeiteten Charakterszenen gut unterhält und so viel Tempo besitzt, daß er einen vergessen macht, daß das alles nicht gerade sehr innovativ ist.
11 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Connie Willis: "Die Farben der Zeit"

Fazit:
Connie Willis gelingt es tatsächlich, den viktorianischen Kriminalroman in ein SF-Umfeld zu stecken und dieses auch noch mit einem Sprachwitz zu unterlegen, der seinesgleichen sucht. Wer Loriot mag, wird diesen Roman lieben - die "Otto"-Fraktion des Holzhammer-Humors sei jedoch hiervor gewarnt. Dies ist ein literarischer Roman mit literarisch-humoristischen Einschlägen.
14 Punkte.
Winfried Brand                         

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"Banzai"

Fazit:
Im wahrsten Sinne des Wortes eine bunte, ausgewogene Mischung, in der sich für jeden etwas finden läßt.
12 Punkte
Christian Spließ                         

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