William W. Johnstone:

"Out of the Ashes"

Zebra Books, 1984
(478 Seiten, Zebra Books, Taschenbuch, ISBN 0-7860-0289-1, $4,99)

Ende der 80er Jahre ist der kalte Krieg in vollem Gange. Die beiden Weltmächte USA und UdSSR beobachten einander höchst mißtrauisch, und die politische Lage ist dementsprechend angespannt.
Genau in dieser angespannten Situation erfährt der Präsident, daß zwei Soldaten namens Bull und Adams eine Revolte planen, einen regelrechten Aufstand, der die USA wieder zu den Werten der Väter führen soll. Während Adams ein trickreiches Täuschungsmanöver für die Russen arrangiert, kümmert sich Bull um die Rebellen - Soldaten, die ihm absolut treu ergeben sind.
Es kommt, wie es kommen muß: Da Rußland glaubt, Amerika habe sich mit den Chinesen gegen Moskau verbündet (während außerdem anscheinend ein geheimes Experimental-U-Boot, das die Amerikaner längst abgeschrieben haben, Torpedos auf die Küste von Rußland feuert - in Wirklichkeit sind es Adams Männer, die diese Aktion ausführen), beginnt der dritte Weltkrieg.
Ben Raines, Ex-Soldat und recht erfolgreicher Schriftsteller, verschläft diese ganzen Ereignisse und wacht eines Morgens in einem verwüsteten Land auf. Ben, dem Bull vor seinem Tod die Rebellen überantwortet hat, macht sich auf die Suche nach seiner Familie und erkundet das Land nach der Katastrophe.
Während sich eine neue Regierung aus der Asche erhebt, geht Ben seinem persönlichem Traum nach: ein Land, das von den Leuten für die Leute regiert wird. Bald hat er seine eigene Nation aufgebaut - doch die neue Regierung will dieses nicht dulden. Es kommt zum Bürgerkrieg...

Out of the Ashes? Der eine oder andere wird mit dem Titel "Ashes" vielleicht etwas anfangen können - richtig, das ist die Endzeitserie, die der Zaubermond-Verlag demnächst als deutsche Premiere veröffentlichen wird. Da man bekanntlich neugierig ist und die Taschenbuchausgabe auch nicht so viel kostet, habe ich schon mal in den ersten Band reingesehen. Übrigens wird der Roman bei Zaubermond leider gesplittet werden - zwei Bände zum Preis von rund 26,- DM. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Fans dafür begeistern werden - da bin ich ehrlich und muß sagen: Ich kaufe mir in diesem Fall die Original-Ausgabe, weil die bedeutend billiger ist. Aber ich bin auch kein Verlag und muß auch nicht wirtschaften - wobei, das mit dem Wirtschaften... (* Hieß das nicht "DIE Wirtschaften" - öhm...? ;-))) Heike) Aber lassen wir das.
Johnstone schreibt eine recht leicht zu lesende Prosa, ähnlich wie bei Lumley reicht da das Schulenglisch aus um die Geschichte zu verstehen. Und wenn man sich erstmal eingelesen hat, will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Johnestone erzählt eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte, bei der man zunächst hinter die Kulissen der Macht geführt wird und erst dann langsam mit Ben Raines das nachapokalyptische Amerika erkundet. Nun gut, kurz vor dem Ende, als Ben einige Presseleute durch sein Reich führt, gerät das Buch ein wenig ins Stocken, dann jedoch geht es knallhart auf das Ende zu.
Und knallhart im wörtlichen Sinne - schließlich schlägt Ben sich mit einer ansehnlichen Waffensammlung durch die Welt, und es geht manchmal recht heftig zu - nun gut, es ist eine Post-Doom-Serie. Wenigstens bleibt einem die Arena-Kampfszene erspart - gottseidank. Die Philosophie, die Ben Raines vertritt, ist auch nicht nach jedermanns Geschmack, aber man kann sie durchaus akzeptieren.
Was aber der Autor hervorragend kann, ist, Charaktere zu schaffen, die einen wirklich interessieren. Ben Raines ist dabei ein Mann mit Ecken und Kanten und durchaus nicht so einfach strukturiert, wie man meinen könnte.
Daneben gibt es einen herrlichen fiesen Schurken, den neuen Präsidenten, und auch die zahlreichen Nebenfiguren vermögen Interesse zu erwecken.

Fazit:
Wird sich der Kauf der beiden Bände lohnen? Ja, durchaus. Denn es gibt eine spannende Handlung, glaubwürdige Charaktere und zudem auch noch Stoff zum Nachdenken. Wenn dann auch noch die Übersetzung stimmt, hat Zaubermond einen wirklichen Renner im Programm - und da es weit mehr als 35 Bände im Original gibt, könnte es ein Dauerbrenner werden.
15 Punkte

Christian Spließ

Dieser Roman ist der Auftaktband zu einer ganzen Serie, die es inzwischen schon auf über dreißig Romane gebracht hat. Erschien dieser erste Band in den USA bereits im Jahre 1983, dauerte es auf dem deutschen Markt 18 Jahre, bis diese Serie nun endlich auch hier erscheint. Aber dazu später.

Der Autor William W. Johnstone ist ein ausgesprochener Vielschreiber und kann mit seinem Ausstoß sogar höchst fleißige deutsche Autoren wie Wolfgang Hohlbein oder Jason Dark fast das Fürchten lehren. Neben dieser Serie publiziert er ebenfalls noch mehrere Western-Serien ("Mountain Man"), eine Horror-Serie und eine Agentenserie ("Codename"), die es teilweise auch schon auf eine beeindruckenden Anzahl an Folgen gebracht haben.

Worum geht es nun in diesem Auftaktband der ASHES-Serie?
In der aus Sicht des Romans spielenden Zukunft des Jahres 1988: Eine amerikanische Terroristengruppe bringt mit gezielten Anschlägen (nein, keinerlei Reminiszenzen/prophetische Vorgriffe zu den Ereignissen am 11. September 2001 und danach, dafür ist die Ausgangslage zu verschieden) die Supermächte der Erde USA, UdSSR und China dazu, entgegen aller Vernunft doch den dritten Weltkrieg zu führen, der einen großen Teil der Weltbevölkerung auslöscht.
Einer der Überlebenden ist die Hauptfigur Ben Raines, Vietnam-Veteran und inzwischen Schriftsteller, der sich daraufhin auf den Weg macht, die Zustände in Amerika nach der nuklearen und biologischen Apokalypse niederzuschreiben und damit der Nachwelt zugänglich zu machen. Dabei muß er sich immer wieder gegen marodierende, gesetzlose Verbrecherbanden zur Wehr setzen und begegnet immer wieder dem Grauen, aber auch der Hoffnung.
Wie Ben Raines erfährt, wurde er kurz vor Ausbruch des Krieges (ohne sein Wissen und gegen seinen Willen) zum General einer Rebellengruppe erklärt. Ben Raines ist ein politischer Schriftsteller mit einer klaren Vision. Zögerlich zunächst, danach dann immer entschlossener beginnt er, unter Zuhilfenahme dieser Rebellengruppe seine politischen Vorstellungen umzusetzen. Er ruft die sogenannten "Tri-States" aus, drei ehemalige Staaten der USA, die nun nach den Vorstellungen seiner Mitstreiter und ihm gestaltet werden und wo sich jeder niederlassen kann, der nach den Gesetzen dieser neuen Staatsform leben möchte. Ben Raines wird zum Gouverneur dieses Staatengebildes gewählt. Einige Jahre später fängt auch das Land um die "Tri-States" herum an, sich zu normalisieren, und die USA haben wieder einen Präsidenten. Dadurch entsteht das Problem, daß der jetzige Präsident der USA ein Gebilde wie die "Tri-States" nicht duldet und dessen Rückkehr in das Staatengebilde fordert. Erschwert wird dieses dadurch, daß der Präsident ein Wahnsinniger, Schlächter und Rassist ist, der nur auf den Tag wartet, daß seine Armee nach dem Krieg wieder stark genug ist, die "Tri-States" mit brutaler Gewalt anzugreifen...

An den Absätzen in dieser Inhaltsbeschreibung ist bereits gut zu erkennen, daß dieses Buch einer stark dreigeteilten Struktur folgt.
Der erste Teil vor dem 3. Weltkrieg erinnert stark an einen Tom Clancy-Roman (obwohl dieser erst ein Jahr nach diesem Buch seinen ersten Roman veröffentlichte) und spielt demzufolge oft im Weißen Haus oder in militärischen Settings. Zwar herrscht hier nicht ganz die Detailverliebtheit des amerikanischen Thriller-Königs vor, aber die Parallelen sind unübersehbar. Ob Clancy diesen Roman damals kannte?
Im zweiten Teil bekommt man dann die post-apokalyptische Welt so beschrieben, wie man es auch aus anderen Werken zu diesem Thema gewohnt ist. So gibt es hier viele Action-Szenen und immer wieder Beschreibungen von zerstörten Städten; und Ben lernt immer neue, interessante, aber auch den Leser erschreckende Überlebende kennen.
Der letzte Teil beschreibt dann den Aufbau und die Verteidigung der "Tri-States", wobei der Autor den Beschreibungen dieser Staatsform sehr breiten Raum einräumt und damit natürlich den Verdacht nährt, daß seine Hauptfigur Ben Raines ein Alter Ego von ihm ist. Für Action-Fans ist dieser letzte Teil sicherlich der unbefriedigendste; diese werden gegen Ende dann aber von einem furiosen, ausgedehnten Finale entschädigt.

Genug der Beschreibung, kommen wir zur Bewertung.

Es ist höchst ärgerlich, daß diese Serie die letzten 18 Jahre an mir vorbeigegangen ist. Der Roman "Out of the Ashes" ist für mich eine der positivsten Überraschungen der letzten Jahre.
Schon nach wenigen Seiten ist man von dem Buch gefesselt, und der Autor schafft es, ein sehr hohes Maß an Spannung bis zum Ende und ohne Pause durchzuhalten.

Der Hauptgrund dafür liegt darin, daß wir es hier mit einem souveränen und talentierten Erzähler zu tun haben. Der Autor versteht es, lebendige und glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und handeln zu lassen, schreibt gute Dialoge und sehr gute Szenenbeschreibungen. Wobei er bei den Szenenbeschreibungen nach dem Prinzip "weniger ist mehr" arbeitet und es mit einigen treffsicher gesetzten Pinselstrichen versteht, eine postapokalyptische Welt vor dem Leser auszubreiten, die in ihrer Intensität ihresgleichen sucht.
Besonders zu gratulieren ist dem Autor dazu, daß er diese Welt nicht nur wie viele seiner Kollegen als Kulisse benutzt, sondern daß diese zerstörte Welt tatsächlich das Hauptthema des Romans ist.
Insofern und auch in ihrer Intensität ist dieses Buch damit ähnlichen Romanen, die ungefähr zur selben Zeit entstanden, wie z.B. Stephen Kings "The Stand - Das letzte Gefecht" (1978/1990), Whitley Striebers "Schwarzer Horizont (OT: Nature's End)" (1986) oder Robert R. McCammons "Nach dem Ende der Welt (OT: Swan Song)" (1987) überlegen.
Gerade gegenüber dem King-Werk fällt sehr positiv auf, daß Johnstone auf die Sentimentalitäten und die Fantasy-Elemente, die "The Stand - Das letzte Gefecht" so geschadet haben, verzichtet. Mit neueren deutschen Endzeit-Serien wie "Maddrax" und "Corrigan" bietet sich ein Vergleich nur bedingt an, weil diese das postapokalyptische Element nur als Aufhänger und Staffage benutzen und ansonsten eher dem Bereich der Fantasy (mit starkem SF-Einschlag) zuzuordnen sind. Ach ja, da der Film "Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel" zur Zeit der Abfassung dieses Romans noch nicht erschienen war, wurde in "Out of the Ashes" auch auf einen Arena-Kampf verzichtet, was man äußerst dankbar registriert.

All dieses bedeutet natürlich nicht, daß der Autor auf aktionsreiche Szenen verzichtet, im Gegenteil: Von diesen gibt es sogar reichlich viele, aber gerade im Vergleich zu "Maddrax" drängen sie sich trotzdem nicht so in den Vordergrund und sind auch deutlich besser geschrieben.

Das Buch lebt zum großen Teil davon, daß die Hauptfigur Ben Raines immer wieder neue Personen kennenlernt und man so als Leser nie weiß, was einen im nächsten Kapitel erwartet. Jede dieser Personen für sich wird interessant und lebhaft beschrieben, und so freut sich der Leser mit Ben Raines, wenn er mal wieder ein amouröses Abenteuer eingeht, oder fiebert mit ihm mit, wenn er sich mal wieder gegen eine Bande von plündernden und mordenden Galgenvögeln zur Wehr setzt, oder leidet mit ihm, wenn Ben z.B. feststellen muß, daß sein Bruder sich einer Bande von Neonazis angeschlossen hat, die nun einen Krieg gegen die Überlebenden schwarzer Hautfarbe führen wollen. Man merkt schon, viel Platz für Humor ist in dem Roman nicht, und so taucht er auch nur gelegentlich bei der Beschreibung einiger skurriler Nebenfiguren auf.

Es liegt in der Natur der Sache, daß dies natürlich kein sehr "angenehm" zu lesender Roman ist. So wohnt man immer wieder Ermordungen und Vergewaltigungen bei. Auch wenn gerade die Vergewaltigungsszenen immer dadurch gebrochen werden, daß man sie nicht direkt, sondern nur mittelbar durch Erzählungen der Charaktere erfährt, ist dieses Buch sicherlich nicht für Leser (oder gerade Leserinnen) mit schwachen Nerven geeignet; der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt die Welt nach dem dritten Weltkrieg mit all ihren fürchterlichen Auswüchsen in sehr kräftigen Farben. Deutlich hervorzuheben ist, daß der Autor die zahlreichen drastischen Tötungs- und Vergewaltigungsszenen keinesfalls spekulativ einsetzt, sondern damit lediglich die schrecklichen Auswüchse einer von Zerfallsprozessen geprägten Gesellschaft beschreibt.

Besonders im dritten Teil wird der Roman dann recht politisch, und man erfährt äußerst detailliert Bens (und des Autors?) politisches Glaubensbekenntnis. Ich habe mir länger überlegt, ob ich dieses politisch kommentieren soll, mich dann aber dagegen entschieden, weil ich den geneigten Leser dieser Rezension hier nicht bevormunden möchte/könnte und er oder sie sich seine/ihre eigene Meinung bilden soll. Nur so viel: Die positive Utopie, die Johnstone hier beschreibt, ist eine sehr konservative und dürfte bei Lesern aus dem "anderen Lager" sicher auf wenig Gegenliebe stoßen. Aber: Gerade in diesen Passagen schreibt der Autor richtig leidenschaftlich, was die Intensität des Lesegenusses verstärkt. Und eines ist sicher: Die Vorstellungen des Autors sind, egal ob man mit ihnen übereinstimmt oder nicht, auf jeden Fall interessant (wertfrei gemeint), auch wenn die von ihm vorgeschlagene Staatsform so wohl in der realen Welt nicht funktionieren würde. Auch wenn die geneigte Leserschaft dieser Rezension jetzt immer neugieriger wird, um was für eine Staatsform es sich hier handelt, werde ich sie trotzdem nicht in einigen wenigen Worten skizzieren, weil sie dadurch automatisch meinen sicherlich nicht tendenzfreien Filter durchlaufen würde (welcher Mensch ist schon vollständig objektiv?) und ich es nicht als meine Aufgabe ansehe, meine politischen Meinungen hier zu verbreiten. Deshalb noch einmal: Möge die geneigte Leserschaft selbst entscheiden, was sie von dieser Staatsform hält; interessant zu lesen sind diese Passagen allemal. Ob man sich nun an diesen Passagen reibt oder sie begrüßt: Kalt lassen werden sie einen nicht.
Eines nur hat mich sehr gewundert: Die Staatsform, die der Autor beschreibt, ist für ihn auf jeden Fall paradiesisch. Jedem Amerikaner kommt bei einem paradiesischen Staat sofort das Wort "Shangri-La" in den Sinn (dem Staat aus Frank Capras Meisterwerk "Lost Horizon (dt. 'In den Fesseln von Shangri-La')" aus dem Jahre 1937), das sich in den USA längst zu einem geflügelten Wort entwickelt hat. Das Wort taucht, wenn ich es nicht überlesen habe, im ganzen Roman nicht ein einziges Mal auf.

Hervorzuheben ist des weiteren, wie wenig der Zahn der Zeit an diesem Roman genagt hat. Während z.B. einige Romane des oben zitierten Tom Clancy inzwischen von den politischen Ereignissen überholt wurden, merkt man diesem Buch nur an wenigen Stellen an, in welcher Zeit es geschrieben wurde. Insbesondere der Kalte Krieg, der ja schließlich 1983 noch in vollem Gange war, fand sehr wenig Niederschlag in diesem Roman.

Durch seine realistischen Beschreibungen einer apokalyptischen Welt, der Vielseitigkeit der Handlung, des hohen Tempos und der von Anfang bis Ende durchgehaltenen hohen Spannung übt das Buch einen schon fast unwiderstehlichen Sog auf seine Leser aus und wirkt trotz des eigentlich ausgelutschten Themas außergewöhnlich frisch und neu.

Der einzige Grund, warum ich dem Buch die allerhöchste Note verweigern muß, ist eine recht einfache Sprache - und daß das Buch trotz seines frisch wirkenden Eindrucks natürlich nicht immer ganz verbergen kann, bereits weidlich ausgetretenen Pfaden zu folgen.

Trotzdem: Das höchste Kompliment, das man einem Buch machen kann, ist, daß es ein wirklicher "Page-Turner" ist. "Out of the Ashes" ist einer. Und was für einer!

Noch kurz ein paar Worte zur deutschen Ausgabe: Ich kann leider nichts zu der Qualität der Übersetzung sagen, weil ich das Buch in der Originalfassung gelesen habe. Auffällig an der deutschen Ausgabe und kritisch zu betrachten ist aber auf jeden Fall der sehr hohe Preis (mehr als das vierfache(!!) der US-Ausgabe). Aufgrund der Qualität des Romans kann ich aber allen Lesern, die das Buch nicht im Original lesen können oder wollen (oder Zaubermond-Komplettsammler sind oder gut designte Cover mögen) die deutsche Ausgabe trotz des hohen Preises ans Herz legen. Es wird sehr spannend werden, zu beobachten, ob sich diese Serie auf dem deutschen Markt durchsetzt. Sollte sie es wider Erwarten nicht tun, lag es sicherlich nicht an der inhaltlichen Qualität.

Zum Schluß möchte ich den deutschen Autor Alfred Wallon (mit "Thorin", "Murphy" und "Corrigan" in allen phantastischen Genres zuhause) nicht unerwähnt lassen, der die Verantwortlichen für die deutsche Ausgabe dem Vernehmen nach erst auf diese Serie aufmerksam machte und dem jetzt der Dank und die Anerkennung dafür gebührt, daß dieser großartige Roman (und seine Nachfolger), wenn auch reichlich spät, auf dem deutschen Markt erscheint.

Fazit:
Außerordentlich fesselnder Endzeit-Roman, der dem reichlich vertrauten Thema neue Aspekte abgewinnt und durch viel Abwechslung, lebendige Charaktere, gute Dialoge und gekonnt geschriebene Action-Szenen ein außergewöhnliches, sehr hohes Maß an Spannung von Anfang bis Ende durchhält. Ein Musterbeispiel für einen "Page-Turner".
14 Punkte. 

Oliver Naujoks


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