Mitten aus dem Nichts tauchen in New York ein Junge und ein Mann
auf. Beide erinnern sich nicht, woher sie kommen oder was sie sind.
Fest steht nur, daß der Junge von dem Mann verfolgt wird.
Michael wird durch den Schatten auf die Ereignisse aufmerksam
gemacht. Dieser orakelt, Merlin habe einen Fehler gemacht, und es
hätte etwas mit dem ewigen Krieg zu tun - von dem die
Lightfighter immer noch nicht wissen, was es mit ihm auf sich
hat.
Währenddessen untersuchen Dorian und Sandra in London den
rätselhaften Tod von mehreren jungen Leuten, die innerhalb
weniger Stunden rasch gealtert sind. Eine Art von Magie scheint sie
ausgesaugt zu haben - doch weder Sandra noch Dorian wissen, warum.
Auf der Suche nach der Quelle werden beide niedergeschlagen, wobei
Dorian mitbekommt, wie Sandra den Namen von Thorsten murmelt...
Michaels Recherchen führen zu einem vermißten Jungen aus
dem Jahre 1941, der offensichtlich von Merlin kontaktiert wurde. Als
Michael jedoch zum Krankenhaus kommt, ist der Gegner des Jungen
aufgewacht und hat diesen gekidnappt. Auf dem Dach des Krankenhauses
kommt es zum Showdown - wobei keine Seite gewinnt.
Denn Michael und der Junge können dem Gegner entwischen.
Was sie aber nicht wissen, ist, daß durch die Ereignisse der
ewige Krieg fortgeführt wird - der Krieg zwischen Gut und
Böse.
Hmmm - ja, dieser Roman ist etwas besser als die vorherigen. Anna
macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit - diese
Nebenhandlung habe ich ausgespart, weil sie nichts anderes findet als
das Diarium, das Tagebuch ihres Vaters, mit dem sie nichts anfangen
kann. In der Haupthandlung wird wohl der Hauptgegner dieses Zykus'
eingeführt, über den man momentan nichts weiß. Und
auch die Hinweise zum ewigen Krieg verdichten sich allmählich,
doch so richtig weiß man immer noch nicht, was er ist - eine
Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse halt. Aber warum
fürchten sich beide Seiten davor, den Krieg fortzusetzen? Und
warum wurde er beendet - sprich, wer hat denn damals gewonnen??
Immerhin habe ich damit einen Grund, die nächsten Romane zu
erwarten - zudem, der zweite Teil des Doppelbandes wird ja wohl
wieder Überraschendes offenbaren.
Fazit:
Allmählich gewinnt der Zyklus an Format, es fehlt aber immer
noch das gewisse Etwas.
6 Punkte