Jane unternimmt eine Reise nach Irland. Sie ist auf der Suche nach
dem Ort Cunniac, der sie seit ihren Erlebnissen mit dem Seelenstein
beschäftigt. Dort soll eine furchtbare Schlacht zwischen Hexen
und Dämonen stattgefunden haben. Als Jane eine Höhle in der
Umgebung erforscht, wird sie schon erwartet.
Agent Johnson, Agent der UPO, geht in einen riskanten Einsatz. Wobei
er nicht weiß, was die UPO jagt oder warum sie das tut. Es
dauert auch nicht lange, bis ein Wesen auftaucht, größer
als ein Mensch und auf allen vieren gehend.
Doch es darf einen mysteriösen Kasten, den Köder, nicht
berühren. Johnson hat alle Hände voll zu tun, um es daran
zu hindern.
Unterdessen wird Jane von Hexen in der Handhabung ihrer magischen
Fähigkeiten unterrichtet - nun ja, allzuviel lernt sie nicht.
Durch die Hexe Catelyn erfährt sie allerdings, daß ein
Teil der Magie von Sybill - sie stellt sich als Catelyns Schwester
heraus - auf sie übergegangen ist. Es bleibt jedoch nicht
genügend Zeit. Denn die Hexen haben sich in der Höhle nur
eine Art Refugium erschaffen, um all den anderen Hexen der Zukunft
ihre Kräfte weiterzugeben. Catelyn und die anderen entstammen
der Vergangenheit - sie sind die Hexen, die im Kampf gegen die
Dämonen vernichtet wurden.
Trotz seiner Bemühungen gelingt es Johnson nicht, das Etwas an
der Berührung des Köders zu hindern; eine gewaltige
Lichtexplosion löscht das UPO-Team aus. Nur Johnson
überlebt. Aber irgendetwas ist nicht in Ordnung. Als er die
Obduktionsberichte seiner Kollegen einsieht, stellt er fest: Sein
Kollege ist erschossen worden. Kurze Zeit später wird er nach
Boston versetzt.
Die Ereignisse von Band 38 waren also doch nicht nur für einen
Band gut. Das ist doch erfreulich zu lesen.
Ebenfalls erfreulich ist dieser Roman, der sowohl eine etwas ruhigere
Handlung um Jane zu bieten hat - endlich werden ihre Kräfte
geschult, das wurde aber auch mal Zeit. Schließlich hat Jane
schon seit einiger Zeit ihre Kräfte, und wenn sie die jetzt
etwas gezielter einsetzen kann, gewinnt die Figur dadurch.
Auf der anderen Seite haben wir - ebenfalls nach langer Zeit - die
UPO im Direkteinsatz. Die Pointe am Schluß ist recht nett. Nein
- nicht, daß Boston die langweiligste aller Städte ist.
Das andere. Wer das jetzt nicht verstanden hat, sollte nochmal die
Ergebnisse des Obduktionsberichtes lesen. Und dann macht es
vermutlich Klick. ;-)
Auf jeden Fall ist dieser Roman spannend, gut geschrieben und beweist
wieder mal, daß auch Jake Magnus - hmm, wo da wohl das 'T'
abgeblieben ist (* Ja, hab ich mich auch schon gefragt... ;-)
Heike) - gute Romane schreiben kann. Wäre schön, wenn
er auf diesem Niveau bleiben würde.
Fazit:
Spannend, genau richtig dosierte Mischung von Action und ruhigen
Szenen. Ein Roman, der gefällt.
12 Punkte