Frank MacLachlan

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Band 41: "Die Ebene des Blutes"

Autor: Jake Magnus

Jane unternimmt eine Reise nach Irland. Sie ist auf der Suche nach dem Ort Cunniac, der sie seit ihren Erlebnissen mit dem Seelenstein beschäftigt. Dort soll eine furchtbare Schlacht zwischen Hexen und Dämonen stattgefunden haben. Als Jane eine Höhle in der Umgebung erforscht, wird sie schon erwartet.
Agent Johnson, Agent der UPO, geht in einen riskanten Einsatz. Wobei er nicht weiß, was die UPO jagt oder warum sie das tut. Es dauert auch nicht lange, bis ein Wesen auftaucht, größer als ein Mensch und auf allen vieren gehend.
Doch es darf einen mysteriösen Kasten, den Köder, nicht berühren. Johnson hat alle Hände voll zu tun, um es daran zu hindern.
Unterdessen wird Jane von Hexen in der Handhabung ihrer magischen Fähigkeiten unterrichtet - nun ja, allzuviel lernt sie nicht. Durch die Hexe Catelyn erfährt sie allerdings, daß ein Teil der Magie von Sybill - sie stellt sich als Catelyns Schwester heraus - auf sie übergegangen ist. Es bleibt jedoch nicht genügend Zeit. Denn die Hexen haben sich in der Höhle nur eine Art Refugium erschaffen, um all den anderen Hexen der Zukunft ihre Kräfte weiterzugeben. Catelyn und die anderen entstammen der Vergangenheit - sie sind die Hexen, die im Kampf gegen die Dämonen vernichtet wurden.
Trotz seiner Bemühungen gelingt es Johnson nicht, das Etwas an der Berührung des Köders zu hindern; eine gewaltige Lichtexplosion löscht das UPO-Team aus. Nur Johnson überlebt. Aber irgendetwas ist nicht in Ordnung. Als er die Obduktionsberichte seiner Kollegen einsieht, stellt er fest: Sein Kollege ist erschossen worden. Kurze Zeit später wird er nach Boston versetzt.

Die Ereignisse von Band 38 waren also doch nicht nur für einen Band gut. Das ist doch erfreulich zu lesen.
Ebenfalls erfreulich ist dieser Roman, der sowohl eine etwas ruhigere Handlung um Jane zu bieten hat - endlich werden ihre Kräfte geschult, das wurde aber auch mal Zeit. Schließlich hat Jane schon seit einiger Zeit ihre Kräfte, und wenn sie die jetzt etwas gezielter einsetzen kann, gewinnt die Figur dadurch.
Auf der anderen Seite haben wir - ebenfalls nach langer Zeit - die UPO im Direkteinsatz. Die Pointe am Schluß ist recht nett. Nein - nicht, daß Boston die langweiligste aller Städte ist. Das andere. Wer das jetzt nicht verstanden hat, sollte nochmal die Ergebnisse des Obduktionsberichtes lesen. Und dann macht es vermutlich Klick. ;-)
Auf jeden Fall ist dieser Roman spannend, gut geschrieben und beweist wieder mal, daß auch Jake Magnus - hmm, wo da wohl das 'T' abgeblieben ist (* Ja, hab ich mich auch schon gefragt... ;-) Heike) - gute Romane schreiben kann. Wäre schön, wenn er auf diesem Niveau bleiben würde.

Fazit:
Spannend, genau richtig dosierte Mischung von Action und ruhigen Szenen. Ein Roman, der gefällt.
12 Punkte

Christian Spließ

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