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Kaum hat der neue Zyklus begonnen, gibt es auch schon den
ersten Hänger. Nun gut, die Bände nach den
Tausendern sind in der Regel nicht so toll - kann man zur
Zeit in der fünften Auflage feststellen - aber die
Flachheit und Langeweile dieses Romans gehören zu den
Eindrücken, die nach dem Lesen im Gedächtnis
bleiben.
Früher hätte man diesen Roman wahrscheinlich an
den Autor zurückgeschickt oder ihn ganz ausfallen
lassen - Zeitdruck und die Viererblöcke lassen dies
offenbar nicht zu. Denn - seien wir ehrlich, der Roman ist
mehr als flüssig: nämlich überflüssig.
Rogue - hmm, heißt das nicht Schurke auf Englisch?
(* Gut erkannt. Five points to Gryffindor. ;-) Äh,
nicht, daß da jetzt gilt: Nomen est omen? Heike) -
stürzt ab, erobert Stützpunkt, fliegt wieder weg.
Das Einzige, was wirklich wichtig ist: Perry fliegt mit der
LEIF ERIKSSON durchs Sternenfenster; das wird auf einer
knappen Seite gegen Ende des Romans abgehandelt. Okay,
offenbar versucht man jetzt, Rogue als neuen Schurken in der
Milchstraße aufzubauen (* Nicht, daß ich das
aufgrund des bändesprechenden Namens jetzt nicht
irgendwie geahnt hätte oder so, neinnein...
flöööt... ;-) Heike), doch das hätte
man auch noch gut in den letzten Roman reinpacken
können.
Ansonsten herrscht Langeweile vor. Schon zu oft haben wir
dieses Szenario gelesen; zuletzt schlug sich Tiff bei den
Blues durch, und auch der Stil ist diesmal dermaßen
miserabel, daß das Lesen kein Vergnügen war.
Als Nur-Leser hätte ich diesen Band mit Sicherheit
übersprungen und wäre sofort zum Anton gewechselt.
Was beweist, daß auch Rezensenten es bisweilen
schwerhaben.
Fazit:
Überflüssiger Roman ohne rechten Spannungsaufbau.
Hoffmann nimmt sich das "Einer-Gegen-Alle"-Prinzip zur
Brust, vermag aber nichts Neues herauszuholen. Selbst der
Stil des Romans ist mißlungen.
0 Punkte
Christian
Spließ
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