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Hmmm - hmmm - hmmm... Kein gutes Zeichen, wenn eine
Rezension damit beginnt, daß der Rezensent keine
rechten Worte für den Roman findet.
Man fühlt sich recht an die alten Ewers-Romane erinnert
- Superwesen, die auf einmal in der Handlung auftauchen und
am Ende des Romans verschwunden sind, sind ja eine
Spezialität des Autors. Und dieser Roman, in dem zwei
triebgesteuerte Idioten wie blind durch die Gegend irren, um
die Gunst des Guten Geistes zu erwerben, was sich am Ende
als eine Art Verlobungstest erweist, gehört eindeutig
in diese Richtung.
Zu der mehr als abstrusen Handlung, bei der man mehrfach die
Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann, kommt
noch ein sehr ermüdender, an manchen Stellen wirklich
sehr gespreizter Stil. Lesevergnügen kommt da nicht
auf, eher die Absicht, die letzten Seiten des Romans nur zu
überfliegen. Leider verhindert das die
Rezensentenehre.
Und so quält man sich mehr schlecht als recht durch
diesen Roman, der weder Sinn noch Logik zu haben scheint.
Selbst der Humor, mit dem die früheren Romane ab und an
gewürzt waren, ist hier nicht zu finden. Ewers nimmt
sich und seine Figuren so ernst, daß manchmal schon
unfreiwillige Komik aufkommt.
Fazit:
Sinnfreie Handlung gepaart mit langweiligem Stil - ergibt
untenstehende Wertung.
0 Punkte
Christian
Spließ
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