Band 2110: "Der Gute Geist von Wassermal"

Autor: H.G. Ewers

Die Rezension folgt in einer der nächsten Ausgaben des Flash.

Winfried Brand

Hmmm - hmmm - hmmm... Kein gutes Zeichen, wenn eine Rezension damit beginnt, daß der Rezensent keine rechten Worte für den Roman findet.
Man fühlt sich recht an die alten Ewers-Romane erinnert - Superwesen, die auf einmal in der Handlung auftauchen und am Ende des Romans verschwunden sind, sind ja eine Spezialität des Autors. Und dieser Roman, in dem zwei triebgesteuerte Idioten wie blind durch die Gegend irren, um die Gunst des Guten Geistes zu erwerben, was sich am Ende als eine Art Verlobungstest erweist, gehört eindeutig in diese Richtung.
Zu der mehr als abstrusen Handlung, bei der man mehrfach die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann, kommt noch ein sehr ermüdender, an manchen Stellen wirklich sehr gespreizter Stil. Lesevergnügen kommt da nicht auf, eher die Absicht, die letzten Seiten des Romans nur zu überfliegen. Leider verhindert das die Rezensentenehre.
Und so quält man sich mehr schlecht als recht durch diesen Roman, der weder Sinn noch Logik zu haben scheint. Selbst der Humor, mit dem die früheren Romane ab und an gewürzt waren, ist hier nicht zu finden. Ewers nimmt sich und seine Figuren so ernst, daß manchmal schon unfreiwillige Komik aufkommt.

Fazit:
Sinnfreie Handlung gepaart mit langweiligem Stil - ergibt untenstehende Wertung.
0 Punkte

Christian Spließ

Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesucht

Da Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy.

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