Simon
McLaird und Calvin Nash veranstalten regelmäßig Rennen
gegeneinander. Ein Hobby, das von ihren Frauen und Freundinnen nicht
unbedingt gebilligt wird.
An diesem Tag jedoch nimmt das Rennen einen unerwarteten Ausgang -
ein außerirdisches Raumschiff landet am Austragungsort, und
unversehens finden sich die beiden im Raumschiff wieder, das gerade
von einem anderen verfolgt wird. Jee a Maru und ihrem Piloten Ken Dra
gelingt es, die Scardeener abzuhängen. Simon und Calvin
erfahren, daß die beiden von ihren eigenen Leuten verfolgt
werden, da sie glauben, daß nicht nur Wissenschaft allein im
Leben zählt. Sie suchen nach einem Objekt, das sich auf der Erde
befinden soll und mit dem sie endlich beweisen können, daß
die religiösen Vorstellungen Hand und Fuß haben. Bei
diesem Objekt handelt es sich um einen Kristall, der DUST genannt
wird.
Simon und Calvin bleibt erstmal nichts anderes übrig, als diese
Tatsache zu akzeptieren. Die beiden Außerirdischen fallen auf
der Erde zum Glück nicht auf - doch unbemerkt scheint ein
Geheimdienst schon ein Auge auf die beiden geworfen zu haben. Helen
Dryer gehört zu einer Organisation, die allerdings ihre eigenen
Ziele zu verfolgen scheint. Als sie Simons Frau und Calvin ermorden,
wird Simon klar, wie ernst die Lage ist.
Auch die Scardeener sind schließlich auf die Spur des
Raumschiffes gekommen; fast gelingt es ihnen, Jee in ihre Gewalt zu
bringen. Doch sowohl dem Shadow Command, der Geheimorganisation, als
auch den Scardeenern können Simon und Jee in die Weiten des
Weltalls entkommen.
Mit "DUST" legt Martin Kay eine neue alte Serie vor. Denn wie im
Logfile erzählt wird, hat die Serie schon einige Jahre auf dem
Buckel und ist konzipiert worden, als Martin bei der Bundeswehr war.
Ein Frühwerk sozusagen, das jetzt als Book-on-Demand das Licht
der breiten Öffentlichkeit erblickt.
DUST ist nicht gerade das originellste Konzept seit der Erfindung des
Rades. Außerirdische, Geheimdienste, ein unbescholtener Mann,
der in eine Entwicklung hineingerät, die sein Wissen
übersteigt... Wenn man SF liest, hat man dieses Konzept schon
des öfteren gelesen. Nun denn, ein altes Konzept kann
natürlich frisch erzählt werden, und heutzutage sind
Innovationen im SF-Bereich auch nicht gerade häufig.
Es ist der erste Band eines Zyklus', da müssen erstmal die
Figuren eingeführt werden, und da dominiert die Handlung. Aber
schade ist es doch, daß man zunächst nur sehr wenig
über die Personen selbst erfährt, außer, daß
Simon gerne Rennen fährt und e-Mail-Kontakt mit einem
Schüler unterhält. Das verhindert teilweise, sich bei der
Szene von der Ermordung seiner Frau mit ihm zu identifizieren - auch
wenn Simon danach in eine Art Wachkoma fällt.
Ansonsten gibt's jede Menge Action. Die sinnvoll in die Handlung
eingebettet ist und mir deswegen gefallen hat.
Fazit:
DUST ist nicht gerade das Ei des Kolumbus - bietet aber solide
Unterhaltung für den, der gutgemachte Action-Szenen mag.
10 Punkte
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Es ist passiert: Außerirdische landen auf der Erde,
genau vor der Nase der beiden Freunde Simon T. McLaird und
Calvin Nash. Bei den Außerirdischen handelt es sich um
die Schöne Jee A Maru und ihren Begleiter Ken Dra,
beide vom Volk der Drahusem - und beide auf der Flucht vor
den Häschern der Legion von Scardeen. Aber nicht nur
das - auch die Geheimdienste der Erde sind den beiden auf
der Spur. So beginnt eine furiose Jagd, in deren Verlauf
Calvin getötet wird und Simon sich mit den beiden
Außerirdischen anfreundet. Die Außerirdischen
sind auf der Suche nach dem geheimnisvollen Planeten Dai
Urshar Senekar Tarmalis, auch genannt DUST... |