Ausgabe Nr. 129 (Nr. 04/02 - 07.04.2002 - 6. Jahrgang)

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn -
Online-Romane - Diverses - Buch & Taschenbuch - Impressum

Vorwort

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Band 2112: "Verschollen in Tradom" von Uwe Anton

Fazit:
Nett zu lesender Roman, allerdings kein Highlight.
7 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2113: "Gefangen in der Zitadelle" von Uwe Anton

Fazit:
Keine Besserung in Sicht - zwar ein annehmbarer Roman, aber irgendwie hat er keinen richtigen Nährwert. (* Sprich mir nach: "Ich soll das Wort 'verschlingen' in Bezug auf Heftromane nicht wörtlich nehmen..." Heike)
7 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2114: "Mogtans Gedicht" von H.G. Francis

Fazit:
Für Francis ein lesbarer Roman - plätschert so vor sich hin, die Handlung ist nicht wirklich interessant, und Gucky ist bestimmt nicht tot.
3 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2115: "Anguelas Auge" von Rainer Castor

Fazit:
Eine Hälfte Techniklexikon, die andere Hälfte ein Nichts von Handlung - Rainer Castor kann es eindeutig besser.
3 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2116: "Sturm auf den Irrläufer" von Arndt Ellmer

Fazit:
Ein Agentenroman, dessen Handlung nichts Bedeutsames zum Zyklus beiträgt.
6 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 723: "Kobold-Attacke" von Robert Lamont

Fazit:
Eine komische Episode bei Zamorra ist Geschmackssache. Zwar kann der Roman durchaus gefallen, aber er ist bei weitem kein Highlight.
7 Punkte
Christian Spließ                         

Band 724: "Vampirträume" von Claudia Kern

Fazit:
Mehr davon, Frau Kern. Mehr solche Romane, in denen das Action-Spektakel durch sorgfältig gezeichnete Charaktere und eine spannende Handlung ergänzt wird.
14 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 53: "Die Schlacht von El'ay" von Bernd Frenz

Fazit:
Ein gelungener, spannender Roman. Bernd Frenz spinnt die Handlungsfäden fort, die mit dem vorherigen Roman begonnen wurden.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Band 54: "Gabe und Fluch" von Bernd Frenz

Fazit:
Nicht so ganz überzeugender Abschluß der Trilogie um El'ay. Hinter Fudohs Haß hätte man eigentlich mehr vermutet.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Band 55: "Von Rache getrieben" von Jo Zybell

Fazit:
Ein Füllroman, der etliche Informationen für den Leser bereithält. Jo versteht es, die Handlung geschickt zu gestalten, und so wird aus dem "Nur"-Füllroman doch noch ein annehmbarer Lesegenuß.
10 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 26: "Arena der Todgeweihten" von Michael J. Parrish

Fazit:
Arena folgt auf Arena, dazwischen noch kurz die Schilderung der Gladiatorenschule - alles in allem ein Band, der diejenigen begeistern wird, die ein Faible für antike Gladiatorenkämpfe haben. Die eigentliche Handlung ist da eher nur Nebensache.
4 Punkte
Christian Spließ                         

Band 27: "Schwingen des Todes" von Michael J. Parrish

Fazit:
Kurzweiliger Roman, der beweist, daß MJP durchaus gut schreiben kann.
10 Punkte
Christian Spließ                         

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Rick Nebula - Band 1: "Dem Schronz sein Schrecken" von P.P. Doc Mueller

Fazit:
In Stil und Story einzigartiges, bahnbrechendes Werk der deutschen SF, das die besten Elemente des Genres auf sich vereinigt. (* Das beste, was ich je gelesen habe. Ungelogen! Beim R... R..... habe ich sogar geweint - und nicht vor Lachen. Heike)
15 Punkte.
Oliver Naujoks                         

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Walter Appel: "Jim Preston und die heiße Squaw"

Fazit:
Durch eine Vielzahl von Action- und Sexszenen sehr temporeicher Sex-Western, der seine vielen Schwächen wie eine unzulängliche Sprache und eine klischeebeladene Handlung durch eine gelungene Portion Humor wieder aufwiegt. Sicher nicht für jedermann geeignet; Freunde dieses Genres dürfen aber einen Blick riskieren. Im Rahmen der Heftromanwertung bedeutet dies
8 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Walter Appel: "Jennys heißer Liebesritt"

Fazit:
Flüssig und flott geschriebener Sex-Western mit viel Tempo und Humor, der dadurch seine sprachlichen Unzulänglichkeiten und die klischeehafte Handlung größtenteils aufwiegen kann - und eine Schlußszene bietet, die ihresgleichen sucht. Fucking Death. Ein neues Kultwort ist geboren...
9 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Fazit:
Kann man den Roman ernstnehmen? Nein. Sollte man es tun? Eigentlich nicht. Walter Appel gelingt es auf eine unnachahmliche Art und Weise, Sex und Humor miteinander zu kombinieren, was den Leser mitunter sehr schmunzeln läßt. Wer damit etwas anfangen kann und den Roman wirklich nicht allzu ernst nimmt, wird seinen Spaß haben. Ich hatte ihn jedenfalls.
15 Punkte
Christian Spließ                         

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Hans Joachim Alpers: "Die Piraten des Südmeers"

Fazit:
Ganz nett zu lesen, aber am Ende ist es einfach weder Fisch noch Fleisch, sondern eher ein Buch, nach dessen Lektüre man sich fragt, was man eigentlich die ganze letzte Zeit gemacht hat, weil man sich kaum mehr an etwas erinnern kann.
5 Punkte
Alexander Haas                         

Dirk van den Boom: "Seer-Tak City Blues"

Fazit:
Auftakt zu einem Zweiteiler, der zwar durch eine viel zu lang geratene Exposition und ein Übermaß von Figuren und Handlungssträngen etwas von seinem Spannungspotential einbüßt, insgesamt aber noch ganz ordentlich unterhält.
7 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Leonard Cline: "Die dunkle Kammer"

Fazit:
Trotz des teilweise recht angestaubten Stils hat der Festa-Verlag dem deutschen Leser ein regelrechtes Juwel erschlossen. Die äußere Aufmachung jedoch sollte in der nächsten Auflage noch verbessert werden - und die "Naturgesetzte" im Klappentext auch. ;-)
14 Punkte
Christian Spließ                         

Martin Kay: "Die Legionen von Scardeen"

Neu: Co-Rezension
Fazit:

Sehr temporeicher, spannender, futurisitscher Action-Thriller, der zwar wahrlich nicht innovativ, aber höchst unterhaltsam ist und bei der Leserschaft Lust auf mehr weckt - trotz einiger kleiner stilistischer Schwächen.
9 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Martin Kay: "Die vierte Dynastie"

Fazit:
Nahtlose Fortsetzung der SF-Actionserie DUST, die wiederum durch hohes Tempo in den zahlreichen Action-Szenen gut unterhält.
8 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Martin Kay: "Mazoni - Die verbotene Welt"

Fazit:
Atmosphärische geschriebener dritter Band der Serie DUST, der diesmal den Schauplatz auf einen Amazonenplaneten verlegt. Nicht sehr innovative, aber unterhaltsame und flüssige Lektüre.
9 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Volker Krämer: "Brennende Welten"

Fazit:
Aufgrund völlig unzureichender Personenzeichnung und verwirrender bis ärgerlicher Namensgebung der Protagonisten langweilender, schlecht geschriebener Füll-Roman der Serie John Coan, die in immer schwierigeres Fahrwasser gerät.
2 Punkte
Oliver Naujoks                         

Brian Lumley: "Necroscope - Blutlust"

Die Geschichte scheint sich langsam in neue Dimensionen zu begeben, was den Lesereiz wieder ziemlich erhöht hat. Wenn sich alles so weiterentwickelt, werden die Necroscope-Geschichten noch viel Freude bereiten.

13 Punkte
Bernd Krosta                         

Brian Lumley: "Dreamland 1"

Fazit:
Sehr temporeicher Auftakt einer auf vier Teile angelegten Sword & Sorcery-Serie, die sich mit vielen bizarren Einfällen aus der Masse abhebt, aber freilich nicht völlig kaschieren kann, daß hier wieder mal schon sehr oft genutzte Pfade betreten werden.
9 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Jake T. Magnus u.a.: "erbin der macht"

Fazit:
Um die meisten stilistischen Schwächen bereinigte Print-Fassung einer Online-Fanserie, die allerdings auf geringstem Raum vielzuviel Handlung unterbringt und deshalb nur bedingt unterhält.
5 Punkte.
Oliver Naujoks                         

China Miéville: "Perdido Street Station: "Die Falter" / "Der Weber""

Fazit:
Ein hochwertiger, aber auch recht schwieriger Text, der durch die Übersetzung teilweise nicht gerade verständlicher wird. Wer bereit ist, sich auf den Roman einzulassen, wird jedoch nicht enttäuscht werden. In letzter Zeit ist zumindest kaum ein originellerer und mitreißenderer Genre-Roman erschienen. Für Gelegenheitsleser, die einfach nur Unterhaltung suchen, gilt jedoch: Finger weg!
13 Punkte
Winfried Brand                         

Susan Schwartz: "Sterbende Zukunft"

Fazit:
Routiniert und gekonnt erzählt, liefert Susan Schwartz hier das Ende eines recht "chaotischen" Zyklus' ab und schafft es, die mehr als Einzelromane zu sehenden Bände zusammenzuführen.
Die Übermacht von Jadons Erben, oder besser gesagt Erbin, läßt nicht sehr viel Spielraum für Spannung, dafür ist die Atmosphäre insgesamt sehr gut getroffen und beschrieben. Lilith, leider nur in einer - dafür aber wichtigen - Nebenrolle, kann/darf wieder nicht ihre tatsächlichen Fähigkeiten ausspielen. Verblüffend genug, daß es der Autorin trotzdem gelingt, sie und ihre Handlungen hervorragend zu schildern.
11 Punkte
Thomas Folgmann                         

Erik Simon / Friedel Wahren (Hrsg.): "Tolkiens Erbe"

Fazit:
Eine Sammlung mit einer Menge Geschichten, die mit Tolkien eigentlich nur eines gemein haben: Es sind Fantasy-Geschichten. Zwar sind die Geschichten überwiegend ganz anständig; dennoch wird überdeutlich, daß hier hauptsächlich im Zuge der Verfilmung noch ein wenig Geld mit dem Namen Tolkien gemacht werden soll. Deswegen enthalte ich mich hier auch einer weiteren Wertung
Alexander Haas

Bill Slavicsek: "Das große Star Wars Universum von A - Z"

Fazit:
Ich muß gestehen, daß ich durchaus positiv überrascht bin. Die Aufmachung ist eher simpel, aber der Inhalt stimmt. Bleibt nur noch zu bestimmen, wer damit überhaupt etwas anfangen kann, und deswegen kann eine Wertung eigentlich nur folgendermaßen aussehen:

Star Wars-Hardcore-Fans: bedingt zu empfehlen. Sie dürften hier nicht mehr allzuviel finden, höchstens mal was nachschlagen können.

Star Wars-Fans: sehr zu empfehlen. Hat man nicht alles von Star Wars und möchte auch nicht jeden kleinen Roman lesen, so ist dieses Buch eine gute Möglichkeit, sich über Personen und Ereignisse zu informieren, die irgendwo angerissen und angedeutet werden.

Star Wars-Hasser: Für euch gibt es vermutlich kein sinnloseres Buch auf der Welt. Also Finger weg, denn dieses Buch wird eure Einstellung nicht im mindesten auch nur einen Tick weit verändern.
Alexander Haas

Werner A. Wilbert: "Zentrale Mars"

Fazit:
Wie inzwischen leider üblich, äußerst schlampig geschriebener weiterer Roman der John Coan-Serie, der immerhin, im Gegensatz zu den anderen Bänden, einigermaßen unterhält, so daß man mit sehr viel Wohlwollen noch folgende Note vergeben kann:
6 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Roger Zelazny: "Der Clan der Magier"

Fazit:
Ein schöner Roman, der im großen und ganzen sehr viel Spaß gemacht hat. Langeweile kommt nicht auf, und das etwas zu kurz geratene Finale ist dann auch nicht sooo tragisch.
12 Punkte
Alexander Haas                         

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