Band 2112: "Verschollen in Tradom"

Autor: Uwe Anton

Die Rezension folgt in einer der nächsten Ausgaben des Flash.

Winfried Brand

Einen kleinen Einblick in das Innere von Tradom bietet Uwe Anton mit dem Roman um den Pombaren Ikanema Two. (Hmm, ein Girl von Ipanema ist mir bekannt ... Und Tea for Two - bygones. Wobei - Ikebana ist was mit Pflanzen. (* Eher so eine Art Trockenblumengestecke, oder? Heike) Nochmal bygones. (* Und von "Pombären" hast Du noch nie was gehört, gelle? Ißt wohl keine Kartoffelsnacks... Heike)
Allerdings sind die Einblicke nicht besonders erhellend - viel mehr über die Inquisition der Vernunft erfährt man als Leser nicht. Vielleicht wird das System noch in weiteren Bänden erhellt werden; im Moment jedenfalls sind die Informationen zu karg, um sich ein richtiges Bild von diesem Thoregon zu machen.
Fest steht, daß das Leben von Two reichlich turbulent verläuft - beinahe schon zu turbulent. Nun ja, das Leben schlägt mitunter wirklich reichlich Kapriolen.
Was fehlt mir also an diesem Roman? Alles liest sich relativ nett, und ich habe mich beim Lesen auch nicht richtig gelangweilt, aber das eine oder andere Male war ich geneigt, die Seiten nur zu überfliegen. Mag die Odyssee zu Beginn noch recht nett sein, ermüdet das Prinzip im Lauf des Romans doch recht schnell. Es ist ab der Mitte des Romans eher ein Abhaken von Stationen - was man vielleicht dem Exposé zur Last legen kann: Mag sein, daß dieses nicht allzuviel hergab.
Wie dem auch sei, der Reiz der ersten Hälfte verliert sich doch recht schnell. In dieser Suppe fehlt eindeutig das Salz.

Fazit:
Nett zu lesender Roman, allerdings kein Highlight.
7 Punkte

Christian Spließ

Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesucht

Da Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy.

home...