Band 2115: "Anguelas Auge"

Autor: Rainer Castor

Die Rezension folgt in einer der nächsten Ausgaben des Flash.

Winfried Brand

Und eine weitere Folge aus der Reihe "Rainer Castor erklärt die Technik von PR". Man entschuldige bitte meinen Sarkasmus, aber wer den Roman gelesen hat, wird wissen, was ich meine.
Eindeutig zerfällt dieser Band in zwei Teile. Im ersten wird der Leser derart mit Pseudo-Technik zugeworfen, daß man schon die Ausbildung eines Physiklehrers braucht, um nur halbwegs bei der Stange zu bleiben. Die eigentliche Handlung findet dann in der zweiten Hälfte statt, die allerdings auch nicht gerade berauschend ist. Wir erforschen was, finden eine leere Station, und das war es dann. Hmmm...
Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen Technik in PR. Und ich habe auch nichts gegen einige ausführlichere Passagen. Aber wenn ein Roman in der ersten Hälfte nur daraus besteht, daß zwei Personen einander erklären, wie denn was an Bord des Raumschiffes funktioniert... Wenn es denn noch in irgendeiner Weise für die Handlung relevant wäre, aber im zweiten Teil des Romans finde ich das, was in der ersten Hälfte geschildert wird, nicht wieder. Manchmal ist weniger eindeutig mehr.
Hatte ich nicht geschrieben, der Zyklus würde mit angezogener Handbremse beginnen? In diesem Fall ist die Bremse aber noch bedeutend angezogener als in den Romanen vorher - denn in der zweiten Hälfte passiert ja eigentlich nichts. Gut, wir finden eine Station und erforschen sie. Diese Station ist vollkommen leer. Was für Erkenntnisse gewinnen wir also am Ende des Romans? Daß es etliche Stationen rund um Anguelas Augen gibt - na klasse. Das bringt einen auch recht viel weiter...

Fazit:
Eine Hälfte Techniklexikon, die andere Hälfte ein Nichts von Handlung - Rainer Castor kann es eindeutig besser.
3 Punkte

Christian Spließ

Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesucht

Da Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy.

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