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Und eine weitere Folge aus der Reihe "Rainer Castor
erklärt die Technik von PR". Man entschuldige bitte
meinen Sarkasmus, aber wer den Roman gelesen hat, wird
wissen, was ich meine.
Eindeutig zerfällt dieser Band in zwei Teile. Im ersten
wird der Leser derart mit Pseudo-Technik zugeworfen,
daß man schon die Ausbildung eines Physiklehrers
braucht, um nur halbwegs bei der Stange zu bleiben. Die
eigentliche Handlung findet dann in der zweiten Hälfte
statt, die allerdings auch nicht gerade berauschend ist. Wir
erforschen was, finden eine leere Station, und das war es
dann. Hmmm...
Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen Technik in PR. Und ich
habe auch nichts gegen einige ausführlichere Passagen.
Aber wenn ein Roman in der ersten Hälfte nur daraus
besteht, daß zwei Personen einander erklären, wie
denn was an Bord des Raumschiffes funktioniert... Wenn es
denn noch in irgendeiner Weise für die Handlung
relevant wäre, aber im zweiten Teil des Romans finde
ich das, was in der ersten Hälfte geschildert wird,
nicht wieder. Manchmal ist weniger eindeutig mehr.
Hatte ich nicht geschrieben, der Zyklus würde mit
angezogener Handbremse beginnen? In diesem Fall ist die
Bremse aber noch bedeutend angezogener als in den Romanen
vorher - denn in der zweiten Hälfte passiert ja
eigentlich nichts. Gut, wir finden eine Station und
erforschen sie. Diese Station ist vollkommen leer. Was
für Erkenntnisse gewinnen wir also am Ende des Romans?
Daß es etliche Stationen rund um Anguelas Augen gibt -
na klasse. Das bringt einen auch recht viel weiter...
Fazit:
Eine Hälfte Techniklexikon, die andere Hälfte ein
Nichts von Handlung - Rainer Castor kann es eindeutig
besser.
3 Punkte
Christian
Spließ
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