1945: Kurz
vor dem Ende des zweiten Weltkriegs fliegt der Wissenschaftler Konrad
Hauser über den Pazifik. Sein Ziel ist eigentlich ein Labor der
Deutschen, denn Hauser hat eine bedeutende Entdeckung namens "Thors
Hammer" gemacht. Doch er befindet sich momentan in einer Krise.
Während des Flugs entern Mah'truk den Flieger und entführen
den Wissenschaftler. Er findet sich kurz darauf in einem geheimen
Stützpunkt der Gruppe TITAN wieder, die immer noch vom
mysteriösen Ultralord geleitet wird. Dieser stellt Hauser die
notwendigen Elemente zur Verfügung, mit denen er endlich den
Durchbruch schafft. "Thors Hammer" entpuppt sich dabei als
Atombombe.
Eigentlich sollte Hauser während des Flugs von den alliierten
Bombern abgeschossen werden, doch das Eingreifen der Grah'tak ruft
die Lu'cen auf den Plan. Torn nimmt die Gestalt eines britischen
Piloten an, entert kurz darauf eine Spitfire und bekommt mit,
daß die Grah'tak einen Sturm entfesselt haben, der eigentlich
nicht zu dieser Zeit stattfinden dürfte. Der Sturm zwingt Torn
zur Notlandung in Norwegen - wo er kurz darauf von einem Jungen
gefunden wird. Er führt ihn zu seiner Mutter, Anika
Björnsson. Torn erfährt von ihr, daß es weit
draußen auf dem Meer eine geheimnisvolle Insel gibt. Die
Fischer, die dorthin aufgebrochen sind, kehrten nie zurück -
unter ihnen befand sich auch Anikas Mann. Torn vermutet das Ziel
seiner Mission auf dieser Insel. So begibt er sich dorthin, trotz
Anikas Beschwörungen. Womit er nicht rechnet: Anikas Sohn Pitt
versteckt sich in seinem Boot, und somit ist Torn in seinen
Plänen behindert.
Es gelingt ihm zwar, in den TITAN-Komplex einzudringen, aber da er
auf Pitt achten muß, kann er sich nicht so entfalten, wie er es
gewöhnt ist. So wird Torn gefangengenommen - und als Druckmittel
benutzen die TITAN-Angehörigen Pitt. Doch Torn gelingt die
Flucht. Er nimmt Kontakt mit Hauser auf; dieser verrät ihn
jedoch. Im anschließenden Gefecht kommt der Wissenschaftler ums
Leben. Die Geschichte hat sich gewissermaßen selbst korrigiert
- und Torn kann mit einer Messerschmitt zusammen mit Pitt entkommen.
Anika ist froh, daß ihr Sohn wieder da ist. Torn zieht sich ins
Nunquam zurück.
Mit dem Themenkomplex rund um TITAN werden wir wohl noch des
öfteren zu tun bekommen - schließlich sind noch einige
Fragen offen. Daß der Ultralord jedoch Mathrigo ist, wage ich
zu bezweifeln. So einfach wird es uns MJP nun auch nicht machen.
Die Handlung dieses Bandes ist recht kurzweilig - wenn ich auch
für Handlungsstränge rund um das Dritte Reich nicht
unbedingt zu haben bin, aber wie schon bei Indiana Jones geben Nazis
recht gute Schurken ab. Und solange man es nicht allzusehr
übertreibt...
Mit 'recht kurzweilig' ist dieser Roman wohl auch schon bestens
beschrieben - man hat beim Lesen nicht das Gefühl, seine Zeit
großartig verschwendet zu haben. Was für einen Torn schon
recht beachtlich ist. ;-)
Und Torn in einer Messerschmitt gegen die Ma'trukh hat wirklich
was.
Fazit:
Kurzweiliger Roman, der beweist, daß MJP durchaus gut schreiben
kann.
10 Punkte