Band 27: "Schwingen des Todes"

Autor: Michael J. Parrish

1945: Kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs fliegt der Wissenschaftler Konrad Hauser über den Pazifik. Sein Ziel ist eigentlich ein Labor der Deutschen, denn Hauser hat eine bedeutende Entdeckung namens "Thors Hammer" gemacht. Doch er befindet sich momentan in einer Krise.
Während des Flugs entern Mah'truk den Flieger und entführen den Wissenschaftler. Er findet sich kurz darauf in einem geheimen Stützpunkt der Gruppe TITAN wieder, die immer noch vom mysteriösen Ultralord geleitet wird. Dieser stellt Hauser die notwendigen Elemente zur Verfügung, mit denen er endlich den Durchbruch schafft. "Thors Hammer" entpuppt sich dabei als Atombombe.
Eigentlich sollte Hauser während des Flugs von den alliierten Bombern abgeschossen werden, doch das Eingreifen der Grah'tak ruft die Lu'cen auf den Plan. Torn nimmt die Gestalt eines britischen Piloten an, entert kurz darauf eine Spitfire und bekommt mit, daß die Grah'tak einen Sturm entfesselt haben, der eigentlich nicht zu dieser Zeit stattfinden dürfte. Der Sturm zwingt Torn zur Notlandung in Norwegen - wo er kurz darauf von einem Jungen gefunden wird. Er führt ihn zu seiner Mutter, Anika Björnsson. Torn erfährt von ihr, daß es weit draußen auf dem Meer eine geheimnisvolle Insel gibt. Die Fischer, die dorthin aufgebrochen sind, kehrten nie zurück - unter ihnen befand sich auch Anikas Mann. Torn vermutet das Ziel seiner Mission auf dieser Insel. So begibt er sich dorthin, trotz Anikas Beschwörungen. Womit er nicht rechnet: Anikas Sohn Pitt versteckt sich in seinem Boot, und somit ist Torn in seinen Plänen behindert.
Es gelingt ihm zwar, in den TITAN-Komplex einzudringen, aber da er auf Pitt achten muß, kann er sich nicht so entfalten, wie er es gewöhnt ist. So wird Torn gefangengenommen - und als Druckmittel benutzen die TITAN-Angehörigen Pitt. Doch Torn gelingt die Flucht. Er nimmt Kontakt mit Hauser auf; dieser verrät ihn jedoch. Im anschließenden Gefecht kommt der Wissenschaftler ums Leben. Die Geschichte hat sich gewissermaßen selbst korrigiert - und Torn kann mit einer Messerschmitt zusammen mit Pitt entkommen. Anika ist froh, daß ihr Sohn wieder da ist. Torn zieht sich ins Nunquam zurück.

Mit dem Themenkomplex rund um TITAN werden wir wohl noch des öfteren zu tun bekommen - schließlich sind noch einige Fragen offen. Daß der Ultralord jedoch Mathrigo ist, wage ich zu bezweifeln. So einfach wird es uns MJP nun auch nicht machen.
Die Handlung dieses Bandes ist recht kurzweilig - wenn ich auch für Handlungsstränge rund um das Dritte Reich nicht unbedingt zu haben bin, aber wie schon bei Indiana Jones geben Nazis recht gute Schurken ab. Und solange man es nicht allzusehr übertreibt...
Mit 'recht kurzweilig' ist dieser Roman wohl auch schon bestens beschrieben - man hat beim Lesen nicht das Gefühl, seine Zeit großartig verschwendet zu haben. Was für einen Torn schon recht beachtlich ist. ;-)
Und Torn in einer Messerschmitt gegen die Ma'trukh hat wirklich was.

Fazit:
Kurzweiliger Roman, der beweist, daß MJP durchaus gut schreiben kann.
10 Punkte

Christian Spließ

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