Stonehenge: Vor Urzeiten bannten hier zwölf weiße Hexen
die Dämonin Hekate in eine Urne. Hekate schwor damals, Rache zu
nehmen. Zudem wäre sie wieder frei, wenn die Blutlinie der
letzten Hexe erlöscht. Momentan ist nur noch eine Erbin der
Hexen am Leben.
Gegenwart: Lilith, die junge Hexe, die Frank und das Team vor dem
Inquisitor gerettet haben, meldet sich mal wieder bei den
Dämonenjägern. Sie hat allmählich ihre Kräfte
ausbauen können, aber ihr Leben ist momentan nicht ganz so, wie
es eigentlich sein sollte. Frank verspricht ihr, sie jederzeit zu
unterstützen.
Währenddessen finden in Stonehenge zwei englische Touristen die
Urne der Hekate. Die Dämonin benutzt sie, um in die USA zu
gelangen, und übernimmt hier die Kontrolle über den Hexer
Jefferson Powell, nachdem sie die zwei Touristen umbringt.
Dieser Mord bringt Lilith auf die Spur von Hekate sie sieht
sich am Tatort um und verständigt dann Frank von der Anwesenheit
der Dämonin. Das Team macht sich daraufhin auf, um Lilith zu
helfen.
Während Frank vom Hexer attackiert wird, findet der Kampf
zwischen Jane, Lilith und Hekate auf einer astralen Eben statt. Sieht
es zuerst so aus, als würden die Dämonenjäger diesmal
den Kampf gegen das Böse verlieren, vermag Lilith
schließlich ihre Kräfte gegen die Dämonin zu wenden.
Es gelingt ihr zwar nicht, sie gänzlich zu vernichten, aber die
Urne wird mit geweihter Erde gefüllt und sicher aufbewahrt.
Lilith fragt sich jedoch, ob das wirklich das Ende gewesen ist.
Okay die Story an sich und die Tatsache, daß alte
Bekannte wieder auftauchen, ist an und für sich gar nicht so
schlecht. Das wäre dann auch so das Einzige, was mich für
diesen Band einnehmen würde.
Zwar wird zu Anfang die Tatsache angesprochen, daß Frank und
der Rest des Teams am plötzlichen Seitenwechsel Jack Claims, der
jetzt McDonald ist, noch zu knabbern haben; der Punkt hätte
jedoch noch etwas mehr ausgebaut werden können. Nett ist
natürlich die Frage, wem das Hauptquartier jetzt gehört
McDonald hat ja schon seins...
Danach stürzt sich Hyde regelrecht in die weiteren Szenen
hinein, was dem Roman leider nicht guttut. Zu hastig folgen die
Action-Szenen aufeinander, und der Erzählstil von Dorian kann
diese Schwäche nun leider nicht abfedern. Wobei mir aufgefallen
ist, daß dieser Band eine Unmenge an Rechschreibfehlern
aufweist. Hoffen wir auf einen einmaligen Ausrutscher in dieser
Hinsicht.
Die Garth-Ennis-Show-Referenz ist sicher eine Anspielung, aber
momentan will mir nicht so recht einfallen, wer das sein könnte.
Dunkel habe ich da Fantasy und den Namen Brooks im Hinterkopf, aber
da hört es auch schon auf.
Fazit:
Der Plot ist eigentlich an und für sich recht passabel, aber
leider hat man das Gefühl, der Autor hätte den Roman unter
nicht unerheblichem Zeitdruck verfaßt was die
Qualität der Szenen und dem Aufbau des Romans gar nicht gutgetan
hat.
Schade.
2 Punkte