Dämonenjäger Frank MacLachlan, Bd. 47:

"Das Erbe der Hexe"

Autor: Dorian Hyde

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Stonehenge: Vor Urzeiten bannten hier zwölf weiße Hexen die Dämonin Hekate in eine Urne. Hekate schwor damals, Rache zu nehmen. Zudem wäre sie wieder frei, wenn die Blutlinie der letzten Hexe erlöscht. Momentan ist nur noch eine Erbin der Hexen am Leben.
Gegenwart: Lilith, die junge Hexe, die Frank und das Team vor dem Inquisitor gerettet haben, meldet sich mal wieder bei den Dämonenjägern. Sie hat allmählich ihre Kräfte ausbauen können, aber ihr Leben ist momentan nicht ganz so, wie es eigentlich sein sollte. Frank verspricht ihr, sie jederzeit zu unterstützen.
Währenddessen finden in Stonehenge zwei englische Touristen die Urne der Hekate. Die Dämonin benutzt sie, um in die USA zu gelangen, und übernimmt hier die Kontrolle über den Hexer Jefferson Powell, nachdem sie die zwei Touristen umbringt.
Dieser Mord bringt Lilith auf die Spur von Hekate – sie sieht sich am Tatort um und verständigt dann Frank von der Anwesenheit der Dämonin. Das Team macht sich daraufhin auf, um Lilith zu helfen.
Während Frank vom Hexer attackiert wird, findet der Kampf zwischen Jane, Lilith und Hekate auf einer astralen Eben statt. Sieht es zuerst so aus, als würden die Dämonenjäger diesmal den Kampf gegen das Böse verlieren, vermag Lilith schließlich ihre Kräfte gegen die Dämonin zu wenden. Es gelingt ihr zwar nicht, sie gänzlich zu vernichten, aber die Urne wird mit geweihter Erde gefüllt und sicher aufbewahrt. Lilith fragt sich jedoch, ob das wirklich das Ende gewesen ist.

Okay – die Story an sich und die Tatsache, daß alte Bekannte wieder auftauchen, ist an und für sich gar nicht so schlecht. Das wäre dann auch so das Einzige, was mich für diesen Band einnehmen würde.
Zwar wird zu Anfang die Tatsache angesprochen, daß Frank und der Rest des Teams am plötzlichen Seitenwechsel Jack Claims, der jetzt McDonald ist, noch zu knabbern haben; der Punkt hätte jedoch noch etwas mehr ausgebaut werden können. Nett ist natürlich die Frage, wem das Hauptquartier jetzt gehört – McDonald hat ja schon seins...
Danach stürzt sich Hyde regelrecht in die weiteren Szenen hinein, was dem Roman leider nicht guttut. Zu hastig folgen die Action-Szenen aufeinander, und der Erzählstil von Dorian kann diese Schwäche nun leider nicht abfedern. Wobei mir aufgefallen ist, daß dieser Band eine Unmenge an Rechschreibfehlern aufweist. Hoffen wir auf einen einmaligen Ausrutscher in dieser Hinsicht.
Die Garth-Ennis-Show-Referenz ist sicher eine Anspielung, aber momentan will mir nicht so recht einfallen, wer das sein könnte. Dunkel habe ich da Fantasy und den Namen Brooks im Hinterkopf, aber da hört es auch schon auf.

Fazit:
Der Plot ist eigentlich an und für sich recht passabel, aber leider hat man das Gefühl, der Autor hätte den Roman unter nicht unerheblichem Zeitdruck verfaßt – was die Qualität der Szenen und dem Aufbau des Romans gar nicht gutgetan hat.
Schade.
2 Punkte

Christian Spließ

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