Nach der Flucht aus der Seelenburg da das schon etwas
zurückliegt, verweise ich auf Band 37 der Serie landet
Malcovic in einer Höhle und wird sofort von Schleim bedeckt. Er
versucht, sich mit Hilfe des "Auges der Macht" zu befreien, was ihm
aber nicht gelingt. Schließlich nimmt ein Wesen Kontakt mit ihm
auf, in dem Malcovic C'tull zu erkennen meint. Mit einem Hinweis auf
die griechische Mythologie entläßt C'tull Malcovic, jedoch
nicht ohne Andeutungen auf dessen Herkunft.
In Boston versuchen die Dämonenjäger immer noch, den
Seitenwechsel Jack Claims zu verarbeiten. Da Frank momentan nicht
weiß, was sie machen sollen, wendet Jane einen Zauber an, um
eventuell mit Jack in Kontakt zu kommen. Dabei gerät sie
allerdings an Malcovic, und so erleben beide die Geschehnisse in
einer Art 3-D-Fernsehen mit.
In Griechenland haben 20 Erben der Macht, die sich nicht den
Hütern angeschlossen haben, auf Malcovic gewartet. Zwar
weiß dieser nicht, warum oder wieso, aber er nutzt deren
Potential. Nachdem er den Hinweisen von C'tull, oder wer auch immer
das in der Höhle war, nachgegangen ist, entdeckt er in der
Nähe ein Kraftfeld, das ein Territorium zu umgeben scheint. Mit
Hilfe der Hüter dringt er in dieses Areal ein und
stößt auf Nachfahren der Gorgonen. Da Malcovic jede
Unterstützung brauchen kann, fordert er diese auf, sie in seinem
Kampf gegen McDonald zu unterstützen. Doch ob deren
Anführer Harkon auf Malcovics Forderungen eingehen wird, ist
nicht ganz klar.
An dieser Stelle werden die Bilder, die Frank und Jane beobachten,
unterbrochen. Der Roman endet mit einigen Mutmaßungen über
die Entstehung dessen, was man allgemein als die Hölle
bezeichnet.
Malcovic auf der Suche nach Verbündeten wenn er plant,
die Seelenburg anzugreifen, was man nach der Vorschau auf die
nächsten Titel vermuten kann (und zudem sind es nur noch zwei
Romane, bis die Nummer 50 erscheint) wird er Verbündete
auch bitter nötig haben. Sicherlich wird das Auge der Macht da
noch eine Rolle spielen.
Die Andeutungen, die C'tull oder wer auch immer da in der Höhle
macht, sind ja recht interessant. Malcovic ein Bastard? Das Ergebnis
eines Versuches, die Macht des Wesens mit irgendeiner anderen zu
verbinden? Hmm die ersten Gestaltlosen entstanden aus den
Leichen der Hüter, die damals McDonald bekämpft haben.
Nein, ich weiß jetzt nicht mehr genau, in welchem Band das war,
ist aber noch nicht so lange her. Malcovic muß also von
irgendwo anders hergekommen sein. Ob die Serie das noch klären
wird? Warten wir es ab.
Jedenfalls ist Roger Covey ein spannend erzählter Roman
gelungen, wenn auch das Ende relativ offen ist. Was mich etwas
gestört hat; an dieser Stelle wäre eine Art Schluß
doch besser gewesen. Zwar wird dem Leser jetzt eine Erklärung
der Hölle geboten, und damit ist ein Grundfundament für den
Hintergrund gelegt, aber daß man am Ende doch ein wenig in der
Luft hängt... Schade; es schmälert den Lesegenuß aber
nur ein wenig.
Fazit:
Auch MacLachlan braucht ab und an Bände, in denen die Eckpfeiler
für die kommenden Ereignisse eingeschlagen werden. Dieser
unterhaltsame Roman gehört dazu.
11 Punkte