Dämonenjäger Frank MacLachlan, Bd. 51:

"Die Wurzel alles Bösen"

Autor: Jake (T.) Magnus

http://www.maclachlan.de

Die Schlacht im Thronsaal der Seelenburg ist geschlagen; McDonald hat gesiegt. Alle Tore sind von seinen Dienern abgeriegelt. Den Dämonenjägern und dem Rest der Hüterarmee bleibt somit kein anderer Ausweg, als tiefer in die Seelenburg einzudringen. Mit der Hoffnung, vielleicht doch noch aus der verfahrenen Situation herauszugelangen, wird Frank von EOIN durch die Gänge der Burg geleitet.
McDonald macht sich indessen an die Aufräumarbeiten und beauftragt seine Diener, alle Hüter zu vernichten. Daß sich Malcovic etwas oberhalb des Thronsaals versteckt hält, ahnt er nicht.
Während ihrer Flucht, die sie tief in die Kellergeschosse der Burg führt, bemerken die Hüter und die Dämonenjäger, daß die Bilder an den Wänden immer plastischer werden. Als eine große Anzahl der Gestaltlosen auf sie eindringt, können die Hüter sie besiegen. Dennoch – die Lage ist nicht gerade rosig. Schließlich gelangen sie in einem Raum, in dem sie die Ursache der Magie der Seelenburg vermuten. EOIN fordert Frank, Jane und Donna auf, ein in die Wand eingelassenes Pentagramm zu berühren. Kurz bevor D'Arroyo es ebenfalls tun kann, werden sie erneut von Gestaltlosen angegriffen.
Frank, Donna und Jane finden sich jeweils in einer Welt wieder, in der sie noch einmal die Situation erleben müssen, vor der sie sich am meisten fürchten. Bei Frank ist das der Mord an Claudia White; Jane findet sich auf dem Altar des Artamesh-Dämons wieder - Donna in einer Höhle, in der sie einst verschüttet wurde.
In der realen Welt dagegen kann D'Arroyo nicht verhindern, daß einer der Gestaltlosen ein Schwert in den Körper von Frank stößt...

Zwei Bemerkungen vorneweg: Es gibt wieder Leserbriefe in den Romanen – oder habe ich den Leichenkeller vorher übersehen? Unwahrscheinlich... Und eigentlich hat Jake doch eine zweite Namensinitiale, oder?
Das sieht ja nun nicht gerade gut für die Guten aus – huch, ein unabsichtliches Wortspiel. ;-) Routiniert erzählt Jake, wie die Dämonenjäger und die Hüter aus dem Regen in die Traufe geraten. Oder ist das am Ende die Rettung? EOIN dürfte seine Gründe haben, warum er das Team an die Quelle von McDonalds Magie führt. Nett sind die Rückbezüge auf vergangene Ereignisse in der Serie, wobei ich endlich wirklich gerne mal mehr über Donnas Vergangenheit erfahren würde. Dummerweise dürfte die so gut wie nichts mit Dämonen zu tun haben, aber wer weiß? Hier sind die Kampfszenen gut verteilt, sie folgen nicht immer aufeinander, sondern werden von Malcovics oder McDonalds Handeln unterbrochen, was auch recht sinnvoll ist. Sehr gelungen die Szene, in der sich die Wandbilder persönlich an McDonald wenden – das hat was.

Fazit:
Der zweite Teil der Trilogie vermag den aufgebauten Spannungsbogen gut und elegant weiterzuführen. Da wartet man doch ungerne auf den dritten Teil.
12 Punkte

Christian Spließ

home...