Riella ist
ein ganz normales Mädchen - jedenfalls nach den
Maßstäben des Planeten Montos. Aber sie spürt,
daß sie doch anders als die anderen ist. Träume
ängstigen sie in ihrem Schlaf, rufen sie zu einem Ort der
Stille. Und plötzlich taucht ein Fremder im Haus von Riellas
Mutter auf, der alles andere als freundlich ist.
Doch Riella ist noch weit mehr in Gefahr, als sie denkt. Die "Hunde
des Krieges", Ergebnis eines genetischen Experiments, sind ihr auf
der Spur. Vom Ort der Stille erhoffen sie sich phantastischen
Reichtum.
Außerdem gibt es noch die USS Excalibur, die unvermittelt in
die Auseinandersetzung hineingezogen wird, als sie das Wrack von Xyon
birgt, der kurz zuvor mit den Hunden aneinandergeraten ist und alles
versucht, um Riella zu retten. Doch hinter all dem steckt weitaus
mehr, als Mackenzie auf den ersten Blick sieht...
Erneut beweist Peter David, daß er ein hervorragender
Erzähler ist. Daß seine Charaktere durchaus
entwicklungsfähig sind, deutete sich ja schon in den vorherigen
Bänden an. Hier ist es Si Cwan, der sich allmählich vom
arroganten Aristokraten in ein gleichwertiges Mitglied der Crew
verwandelt - und zudem erneut seinem Erzfeind Zoran
gegenübersteht. Sein Haß auf ihn wandelt sich in Mitleid
um. Da sage noch einer, es gäbe keine Charakterentwicklung bei
ST - zumindest bei Peter David gibt es sie. Zudem ist da noch der
rote Faden. Nein, ich verrate jetzt nicht, ob Si Cwan daran beteiligt
ist. Aber auch die Erlöser sind mit von der Partie. Und von
denen ist noch so einiges zu erwarten.
Wie immer bietet David Unterhaltung reinsten Wassers. Der Roman ist
flüssig erzählt, macht beim Lesen Spaß, und zudem
werden auch die ST-Puristen mit dem Davidschen Kosmos zufrieden
sein.
Fazit:
Spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau - nicht mehr, aber
auch nicht weniger bietet der neue Roman.
14 Punkte