Nach dem 07.04.2002 neu hinzugekommen:

10.10.2002:

Kim Stanley Robinson: "Die Marsianer"

Fazit:
Kurze Rezi – kurzer Sinn: Langweilig!
»Die Marsianer« erweckt den Eindruck, aus gestrichenen Kapiteln der Mars-Trilogie Robinsons zusammengestellt zu sein. Dummerweise sind dies die Kapitel, in denen es hauptsächlich um zwischenmenschliche Beziehungen geht, und Robinson ist einfach nicht in der Lage, diese angemessen zu schildern.
Was bleibt, ist eine hervorragende Lektüre zum Einschlafen – für etwas anderes ist dieser Roman sicherlich kaum geeignet...
4 Punkte
Winfried Brand                         


08.10.2002:

Dirk van den Boom (Hrsg.): "Legale Fracht"

Fazit:
Vier höchst unterschiedliche und unterhaltsame Geschichten aus dem Ikarus-Universum, die sich sehr vergnüglich lesen. Zwar werden nicht wirklich neue Ideen angeboten, diese aber gekonnt erzählt. Statt eines untunlichen statistischen Mittelwertes für alle vier Geschichten, denn das ganze hier ist mehr als die Summe seiner Teile, sind das
12 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Martin Kay: "Die Erleuchteten"

Fazit:
Sehr routiniert und flüssig erzählt und somit eine unterhaltsame Lektüre, auch wenn mir persönlich das Thema nicht so liegt. Nichtsdestotrotz: Die Seiten vergehen wie im Flug - und das muß ein Autor erst einmal schaffen.
10 Punkte.
Oliver Naujoks                         


06.10.2002:

Perry Rhodan - Band 2139: "Die Eltanen" von Horst Hoffmann

Fazit:
Gefällig erzählter Roman mit einem soliden Spannungsbogen. Was vom kindlichen Herrscher zu erwarten sein wird, klärt vermutlich der folgende Roman.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2140: "Der kindliche Herrscher" von Horst Hoffmann

Fazit:
Dahinplätschernder Roman, der teilweise recht gut gelungen ist, aber teilweise auch recht schwache Szenen beinhaltet.
4 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2141: "Der verlorene Wurm" von Susan Schwartz

Fazit:
Angenehm zu lesender Roman, der die Zyklenhandlung weiterbringt und zudem auch noch Stoff zum Nachdenken liefert. Die Figur des Sapritti hat eine innere Größe, die den Leser angenehm berührt zurückläßt.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 50: "Das Tor zur Verdammnis" von Morgan de Clerk

Fazit:
Bei diesem Thema, Sturm auf die Seelenburg, ist eine Anhäufung von Action-Szenen wohl unvermeidbar, wenn auch etwas ermüdend. De Clerk hat einen soliden MacLachlan geschrieben, auf dem die weiteren Romane aufbauen können.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 51: "Die Wurzel alles Bösen" von Jake Magnus

Fazit:
Der zweite Teil der Trilogie vermag den aufgebauten Spannungsbogen gut und elegant weiterzuführen. Da wartet man doch ungerne auf den dritten Teil.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Thomas Finn: "Das Greifenopfer"

Neu: Co-Rezension:
Fazit:

Defintiv ein DSA-Roman der besseren Sorte, der sich mit der aktuellen Vergangenheit beschäftigt, ohne ein einfacher "Borbarad-Roman" zu sein, sondern sich eher mit den Fäden aus den "Sieben Gezeichneten" beschäftigt.
9 Punkte
Alexander Haas                         

Simon Green: "Das Regenbogen-Schwert"

Fazit:
Ein wirklich guter Roman, den man gerne und mit viel Spaß liest. Um aber einen "Terry Pratchett-Status" zu erlangen, fehlt noch etwas eigene Originalität und Qualität, um zumindest am Anfang für mehr Klasse zu sorgen.
12 Punkte
Alexander Haas                         

Markus Heitz: "Schatten über Ulldart"

Fazit:
Durchaus sehr brauchbare Fantasy aus Deutschland. Interessante Charaktere, die in einer (vielleicht ein wenig zu) klassischen Umgebung aufwachsen und sich entwickeln. Dennoch sind die wesentlichen Elemente schon da bzw. werden angedeutet. Es ist also anzunehmen, daß noch einiges in Bewegung kommen wird... auf welcher Ebene auch immer.
12 Punkte
Alexander Haas                         

K.W. Jeter: "Die mandalorische Rüstung"

Fazit:
Auf den ersten Blick erst mal ein Roman, den keiner braucht. Ist zwar irgendwo nett gemacht, aber auf keinen Fall mehr. Geschichte und Charaktere sind allenfalls unterer Durchschnitt. Star Wars-Fans werden zwar an Boba Fett ihren Spaß haben, aber genau der hört auch ziemlich schnell wieder auf. Nach so einem Auftakt gebe ich dem Zyklus eigentlich keine großen Chancen.
4 Punkte
Alexander Haas                         

K.W. Jeter: "Das Sklavenschiff"

Fazit:
Ist nicht wirklich schlecht, aber irgendwie auch nix ganzes und reiht sich auf diese Weise recht schön und praktisch hinter seinem Vorgänger ein; das läßt auch für den letzten Teil nicht wirklich viel erwarten!
6 Punkte
Alexander Haas                         

Alexander Lohmann: "Die Mühle der Tränen"

Fazit:
Keine Spannung, keine Handlung, keine Charaktere. Der einzige Grund, sich diesen Roman zuzulegen, wäre der, daß man keine Lücke bei seinen DSA-Romanen haben will.
0 Punkte
Alexander Haas                         

L.E. Modesitt jr.: "Freiheit für Cyador"

Fazit:
Eine Geschichte mit altbekannten Elementen in einer neuen Umgebung. Wieder einmal steht ein großer Zyklus an einem Punkt, an dem sich entscheidet, ob er den klassischen Serientod sterben wird oder doch noch einmal mehr die Kurve kratzt und wieder zu alter, großer Spannung zurückfindet.
Alles in allem auf gar keinen Fall ein schlechter Roman, nur leider im Vergleich zu seinen Vorgängern auch kein wirklich guter.
Kein Band für Einsteiger, die sollten lieber nach Band 1 greifen.
7 Punkte
Alexander Haas                         

L.E. Modesitt jr.: "Die Waffenhändler von Hamor"

Fazit:
Beileibe keine schlechte Fantasy und somit besser als vieles andere, was man sich so als Rezensent antut, aber entweder wird langsam mal wieder die Zeit gewechselt, oder es muß sich strukturell was ändern.
Es bleibt ein anständiger Roman, der was für Fans der Serie ist und sich als Einstiegsband überhaupt nicht eignet.
8 Punkte
Alexander Haas                         

Severin Rast: "Traumsaat"

Fazit:
Im Vergleich zum ersten Band "Brandland" stellt sich "Traumsaat" anfangs verworren und wenig fesselnd dar, gewinnt dann schließlich aber an Tempo. Obwohl beim Leser ein gewisses Da-hätte-man-mehr-draus-machen-können-Gefühl zurück bleibt, ist "Traumsaat" unterm Strich dennoch ein empfehlenswerter Roman.
9 Punkte
Frank Drehmel                         

Frank Rainer Scheck / Erik Hauser (Hrsg.): "Berührungen der Nacht"

Fazit:
Mir persönlich waren die Geschichten die Hauptsache (die Autoren und ihr Werk waren mir bisher ja unbekannt), und davon fand ich über die Hälfte gut bis sehr gut. Die Zusammenstellung und Präsentation finde ich gut gelungen. In Noten ausgedrückt:
11 Punkte
Heike Brand                         

Alexander Wichert /Christian Thon: "Blakharons Fluch"

Fazit:
Am Ende bleibt dann doch vieles beim alten. Dennoch sind ein paar nette Ideen in eine ganz ansprechend aufgezogene Geschichte verpackt, der aber am Ende – meiner Meinung nach – doch ein bißchen die letzte Konsequenz fehlt.
8 Punkte
Alexander Haas                         


17.09.2002:

Perry Rhodan - Band 2135: "Der Zeitbrunnen" von Horst Hoffmann

Fazit:
Kein Roman, den man unbedingt hätte lesen müssen – es genügt, die letzten Seiten aufzuschlagen, um informiert zu sein. Die Handlung ist langweilig, Spannung kommt gar nicht erst auf, und der Statistiker als Deus ex machina ist wirklich zum Gähnen.
2 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2136: "Die Trümmerscouts" von H.G. Francis

Fazit:
Lesbarer Francis-Roman. Zwar sieht man noch nicht, was der Roman für die Handlung des Zyklus bringen soll, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß er doch irgendwie sinnvoll war.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2137: "Operation Mauser" von Leo Lukas

Fazit:
Spannend, lustig und dazu für den Zyklus relevant – was will man mehr von einem Roman? Höchstens die Gucky-Plofre-Szenen könnten zu einem Punktabzug führen , aber Lukas besitzt für diese genug Feingefühl.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2138: "Kampf um Gh'ipan" von Arndt Ellmer

Fazit:
Solider Roman, der auf Standardsituationen setzt und kaum innovative Neuerungen bringt.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 47: "Das Erbe der Hexe" von Dorian Hyde

Fazit:
Der Plot ist eigentlich an und für sich recht passabel, aber leider hat man das Gefühl, der Autor hätte den Roman unter nicht unerheblichem Zeitdruck verfaßt – was die Qualität der Szenen und dem Aufbau des Romans gar nicht gutgetan hat.
Schade.
2 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 48: "Das Auge der Macht" von Roger Covey

Fazit:
Auch MacLachlan braucht ab und an Bände, in denen die Eckpfeiler für die kommenden Ereignisse eingeschlagen werden. Dieser unterhaltsame Roman gehört dazu.
11 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 49: "Zorks Dolch" von Roger Covey

Fazit:
Kein echter Doppelband – ich bin mal gespannt, wann bei MacLachlan einer auftauchen wird – nur der beste Covey, den man je zu lesen bekam. Intelligente Unterhaltung auf hohem Niveau, so muß das. ;-)
13 Punkte
Christian Spließ                         

Dirk van den Boom: "Seer-Tak City Blues"

Neu: Co-Rezension
Fazit:

Wer spannende Unterhaltung erwartet, wird diese auch bekommen. Einige Geheimnisse innerhalb der Serie werden bereits aufgelöst, der Boden für die kommende Auseinandersetzung zwischen der Ikarus und den Verschwörern wird vorbereitet. Leider passiert das etwas zu ausführlich, so daß erst das letzte Viertel des Romans so richtig gut wird.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Jürgen Heinzerling: "Karl May und der Wettermacher"

Neu: Co-Rezension
Fazit:

Brillant recherchierter, stilistisch hervorragender historischer Kriminalroman, bevölkert mit skurrilen und interessanten Charakteren. Da der Autor seinen Lesern aber auch ausführlich Land und Leute des ausgehenden 19. Jahrhunderts näherbringen möchte, gilt meine klare Leseempfehlung für ungeduldigere oder reine Genre-Leser nur bedingt.
11 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Achim Hiltrop: "Die Kerian-Verschwörung"

Fazit:
Alles in allem bietet Clou Gallagher spannende Action-Unterhaltung auf durchaus solidem Niveau. Daß dabei die Charaktere etwas schwach ausfallen, liegt wohl in der Natur einer Space Opera.
11 Punkte
Christian Spließ                         

William King: "Wolfskrieger"

Fazit:
Auch wenn Kings Stil nach wie vor gefällig ist, die Story viel Action bietet und die Protagonisten stringent handeln, so disqualifiziert die faschistoide szenariobedingte Grundtendenz, von der sich der Autor nicht hinreichend distanziert und die nicht in Frage gestellt wird, dieses Buch so eindeutig, daß sogar der Mangel an Originalität bei einer Bewertung nicht weiter ins Gewicht fällt. Ungetrübten Lesegenuß dürften daher nur Individuen durch und durch arischer Abstammung (* Sprich: niemand? Schließlich gibt's davon noch weniger als Yetis... Heike) und Marine-Fetischisten (* Na gut, davon gibt's ja wohl ein paar... Heike) empfinden. Allen anderen sei geraten: Hände weg von diesem militaristischen Schund! Aus überwiegend politisch Gründen:
0 Punkte.
Frank Drehmel                         


16.07.2002:

Perry Rhodan - Band 2131: "Der Schwarmer" von Susan Schwartz

Fazit:
In sich stimmiger, sehr viel Wert auf die Atmosphäre legender Roman, der allerdings mal wieder ein Individuum herausgreift, um ein ganzes Volk zu porträtieren.
9 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2132: "Der Saltansprecher" von Claudia Kern

Fazit:
Der Gastroman von Claudia Kern ist eine angenehme Abwechslung. Der Hauptcharakter wird gut aufgebaut. Gegen Ende hätte man sich vielleicht ein wenig mehr Ruhe gewünscht, aber alles in allem ist der Gastroman doch sehr gelungen.
11 Punkte
Christian Spließ                         

Professor Zamorra - Band 732: "Monsterklauen" von Robert Lamont

Fazit:
Spannend, temporeich, mit Tiefgang – was soll man da noch sagen? Bester Lamont seit langem.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Professor Zamorra - Band 733: "Die Silbermond-Bestie" von Robert Lamont

Fazit:
Nicht ganz so gelungen wie der erste Teil, aber trotzdem immer noch ein guter Lamont. Mehr davon.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Maddrax - Band 62: "Auf dem Gipfel der Welt" von Jo Zybell

Fazit:
Nicht gerade einer von Jos Spitzenromanen – als Fan von Smythe wird man den Aufstieg des Herrn der Welt zwar recht vergnüglich finden, aber die Grundthematik des Bandes ist innerhalb der Serie schon etwas zu oft gebraucht worden.
7 Punkte
Christian Spließ                         

Maddrax - Band 63: "Das Rätsel der Insel" von Michael J. Parrish

Fazit:
Parrishs Abwesenheit von Maddrax habe ich eigentlich nicht so arg bedauert – dieser Roman zeigt mir dann auch, warum. Trotz des Bemühens, eine rätselhafte Atmosphäre aufzubauen, bleibt der Roman eher in eingefahrenen Action-Bahnen. Schade eigentlich; das Thema hätte weit mehr Raum geboten. So bleibt halt nur die untenstehende Wertung übrig.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Jürgen Heinzerling: "Der Schatz der Perseiden"

Fazit:
Andromeda-Fans werden an diesem Roman ihre helle Freude haben, besonders, wenn sie Harper-Fans sind. Wer auf rasante SF steht und sich nicht am Andromeda-Universum stört, kann mit dem Roman auch seinen Spaß haben – vor allem wegen der diversen Seitenhiebe.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Frank Rehfeld: "Gefangen im Schwarzen Loch"

Fazit:
Es bleibt ein zwiespältiger Eindruck von diesem Roman zurück. Einerseits merkt man, daß sich Frank wirklich Mühe gegeben hat, die Ereignisse der Pilotfolge nachzuerzählen. Andererseits ist der Roman gegen Ende sehr gehetzt. Zudem sind die Charaktere, außer bei einigen Akzenttupfern bei Rhade, recht blaß und farblos.
Fans der Serie werden an dem Roman durchaus ihren Spaß haben, obwohl auch sie vermutlich etwas über das Preis-Leistungsverhältnis meckern werden.
7 Punkte
Christian Spließ                         


15.07.2002:

Stephen Baxter: "Zeit"

Fazit:
"Zeit" ist sicherlich einer der hochwertigsten Hard-SF-Romane der letzten Zeit. Stephen Baxter gelingt es, diverse Auswirkungen der Quantenphysik auch für den Laien verständlich zu machen. Wer sich an diesen ersten Teil seiner Trilogie wagen will, muß zumindest bereit sein, bei der Lektüre auch sein Gehirn einzuschalten. Dann erwartet ihn eine sehr gute Handlung, der der Leser gegen Ende jedoch nicht mehr wirklich zu folgen vermag. Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Werk für die dergleichen interessierten Leser. Wer aber mehr auf die Massenware der Serien-SF steht, braucht an diesen Roman keinen Blick zu verschwenden.
11 Punkte.
Winfried Brand                         

Joe Haldeman: "Am Ende des Krieges"

Fazit:
"Am Ende des Krieges" ist ein würdiger Nachfolger seines großen Vorgängers. Haldeman versteht es hervorragend, seine Geschichte auf den Punkt zu bringen, wodurch eine geradezu unheimlich spannende Atmosphäre entsteht, die den Leser fesselt. Von einem "hochwertigen" SF-Roman ist man eine solche Lesequalität in den letzten Jahren eigentlich eher weniger gewohnt. Selbst Fans von "Fließband"-Romanen sollten hier durchaus einmal einen Blick wagen - ein kurzes Einlesen in der Buchhandlung ist schließlich möglich und kann in diesem Fall sicherlich nicht schaden.
14 Punkte.
Winfried Brand                         

Wilfried A. Hary: "Die Colin Drake-Bruderschaft"

Fazit:
Enttäuschender dritter Band der Serie "Caine", der in Teilen viel zu sehr in gewöhnlichen Bahnen verläuft und damit die im ersten Band geschürten, hohen Erwartungen auf eine düstere, ungewöhnliche Serie enttäuscht. Stilistisch äußerst holprig, wegen einiger interessanter Passagen aber kein Totalausfall und deshalb noch:
4 Punkte
Oliver Naujoks                         

Ivan Nedic: "Die Anfänger"

Fazit:
Ein durchschnittlicher Shadowrun-Roman, der einerseits viel szenariogemäße Action bietet, andererseits jedoch in Teilen sehr pathetisch geraten ist und auch sprachlich nicht ganz zu überzeugen vermag. Auf jeden Fall werden auch SR-Anfänger beim Lesen den Überblick nicht verlieren... und für ADL-Fans und MdBs (Mitglieder des Bundestages) gehört dieser Berlin-Roman ohnehin zur Pflichtlektüre.
8 Punkte
Frank Drehmel                         

Jack Vance: "Der Mr. Hyde Effekt"

Fazit:
"Der Mr. Hyde Effekt" bietet im ersten Teil einen geradezu klassischen Werwolf-Roman, im zweiten Teil eine Art "Alien"-Szenario. Beides ist weder innovativ noch originell, aber immerhin gut geschrieben und spannend zu lesen. Wer einen guten Standard-Horror-Roman zur "Entspannung" lesen möchte (und auf eine gewisse Menge Splatter-Effekte steht), sollte hier durchaus zugreifen. Eine höhere Bewertung wird jedoch leider von der fehlenden Originalität verhindert.
9 Punkte.
Winfried Brand                         

Gaslicht - Band 153: "Haus des Verderbens" - Autor: Dirk Taeger

Fazit:
Ein Frauengrusler, der in den Abteilungen "Liebe" und "Grusel" leider zu sehr auf Sparflamme kocht und dadurch nur wenig unterhält. Auch wenn er sich halbwegs flüssig liest, wird einem die Lektüre durch ein anscheinend nicht erfolgtes Lektorat mit daraus resultierenden, wirklich schweren Fehlern jeglicher Art verleidet.
2 Punkte.
Oliver Naujoks                         


03.07.2002:

Buzz Aldrin / John Barnes: "Die Rückkehr"

Fazit:
Ein hochwertiger Science Fiction-Roman reinsten Wassers, wie man ihn von diesen beiden Autoren auch erwarten konnte. Wer sich mit SF im eigentlichen Sinn beschäftigt, muß diesen Roman eigentlich gelesen haben. Ich würde mir aber wünschen, daß solche Romane auch einmal etwas Spannung erzeugen könnten. So ist auch "die Rückkehr" einmal mehr trocken wie die Wüste im Sonnenlicht. In diesem Sinn ist dieser Roman für Fans der Space Opera oder gar der Media-SF natürlich überhaupt nicht geeignet. Für Fans von Kim Stanley Robinson u.ä. Autoren ist dieser Roman jedoch Pflicht.
9 Punkte.
Winfried Brand                         

Andrew Bates: "Herolde des Sturms"

Fazit:
Alles in allem ein gelungener, spannender Debut-Roman, der trotz einiger langatmiger Passagen auch denjenigen gefallen kann, die nicht in Feder & Schwerts "Welt der Dunkelheit" heimisch sind.
11 Punkte
Frank Drehmel                         

Ben Bova: "Jupiter"

Fazit:
Wieder einmal ein hervorragender Roman über die Erforschung eines Planeten in diesem Sonnensystem. Wieder einmal interessant, aber zu langatmig in diversen Szenen. Daß der Hintergrund praktisch nur am Anfang des Romans beachtet wird, ist jedoch ein klarer Minuspunkt. Der Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft wird erst angeheizt und dann vergessen. Die bisherige "Abo-Wertung" der vorangegangenen drei Romane muß ich also verringern.
10 Punkte.
Winfried Brand                         

Kai Meyer: "Das Gläserne Wort"

Fazit:
"Das Gläserne Wort" ist ein hervorragender Abschluß einer ebenfalls hervorragenden Trilogie. Kai Meyer stellt wieder einmal unter Beweis, daß er sich auch in der Jugendliteratur mehr als nur behaupten kann. Wer Rowling oder Pullman mag, wird diese Trilogie lieben. Fantasy für Jugendliche und gleichzeitig für Erwachsene, sprachlich ausgefeilt, inhaltlich spannend. Sowas gibt es selten.
15 Punkte.
Winfried Brand                         

Norman Spinrad: "Die Transformation"

Fazit:
Ein schwacher "Spinrad". Deutlich rund 80% des Umfangs sind schlicht und ergreifend unnötig. Die restlichen 20% enthalten jedoch eine hervorragende Parodie auf die Gemeinschaft der SF-Fans und auch auf Norman Spinrad selber. Aber auch dieser Lese-Anreiz ist spätestens nach rund 700 Seiten dahin. Den Roman komplett zu lesen ist jedenfalls ziemlich harte Arbeit. Insgesamt ein eher schwacher Roman Spinrads, von dem ich besseres gewohnt bin.
7 Punkte.
Winfried Brand                         


24.06.2002:

Gherbod Fleming: "Clansroman: Nosferatu"

Fazit:
Für jeden Nossi-Fan ist das Buch ein Muß, denn als reiner Clansroman, der Einsichten in die Strukturen und Absonderlichkeiten der Nosferatu-Gesellschaft liefert, kann er sich mit dem bisherigen Highlight der Serie - dem Clansroman: Giovanni - messen. Jeder gutgläubige Leser, der lediglich einen krönenden Abschluß des dreizehnbändigen Zyklus erwartet, sollte die €10,20 lieber der Stadt für die Instandhaltung der Kanalisation spenden. Aufgrund dieser Diskrepanz läßt sich eine Bewertung des Buches kaum in einer einzigen Note subsummieren. Daher: als Clansroman 14 von 15 Punkten; als Zyklus-Abschluß
5 Punkte.
Frank Drehmel                         

Brian Lumley: "Höllenbrut"

Fazit:
Der bisher schwächste Roman der Necroscope-Reihe, bei dem trotz eines gewissen Unterhaltungspotentials (auf "Groschenroman"niveau - hiermit grüße ich alle MADDRAX- und TORN-Leser) die negativen Aspekte eindeutig dominieren. Es wird allzu deutlich, daß Lumley mit seinen ersten beiden Romanen "Necroscope 1" und - mit Abstrichen - "Necroscope 2: Wamphyri!" anscheinend ein glücklicher Ausrutscher nach dem Motto "blindes Huhn findet Korn" gelungen ist, er sich ansonsten jedoch als ein mittelmäßiger Autor trivial-belangloser "Ich-weiß-auch-nicht-so-recht-was-ich-will-Literatur" erweist, der simple Lösungen und unreflektierte Klischees präferiert. Das Buch ist nur den Stammlesern zu empfehlen, die glauben, unbedingt den Showdown auf dem Wamphyri-Planeten miterleben zu müssen/wollen.
5 Punkte
Frank Drehmel                         

C. L. Moore: "Jirel, die Amazone"

Fazit:
Nachdem schon der erste Band der Dark Fantasy-Reihe ("Dreamland 1" von Brian Lumley) enttäuschte, kann man auch diesem zweiten nicht den Status eines Fantasy-Highlights zusprechen. Das Buch bietet zwar mitreißende Passagen, die aber - eingebettet in öde Handlungen, getragen von einer unsympathischen Protagonistin - relativ deutlich untergehen. Der Pulp-Charakter der Stories ist leider - im Gegensatz z.B. zu Lovecrafts genialen Werken - unverkennbar. Daher nur:
6 Punkte
Frank Drehmel                         


23.05.2002:

Peter David: "Die Hunde des Krieges"

Fazit:
Spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau - nicht mehr, aber auch nicht weniger bietet der neue Roman.
14 Punkte
Christian Spließ                         

Werner K. Giesa / Claudia Kern / Tobias Richter: "Hagar Qim"

Fazit:
Grundsolide SF-Action-Handlung, bei der die Charaktere leider etwas vernachlässigt werden. Aufgewertet wird der Roman durch die Computeranimationen und das hervorragende Glossar.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Brian Jacques: "Redwall - Sturm auf die Abtei"

Fazit:
Redwall ist spannend, fesselnd und überaus flüssig geschrieben. Die eine oder andere Länge nimmt man da gerne in Kauf.
Zielgruppenwertung: 12 Punkte
Erwachsenenwertung: 8 Punkte
Christian Spließ                         

Terry Pratchett: "The Amazing Maurice and his Educated Rodents"

Fazit:
Pratchett gelingt es erneut, eine lustige, aber dennoch nachdenklich machende Geschichte zu erzählen. Daß er darüber hinaus die Discworld nicht für das jüngere Lesepublikum verniedlicht hat, sondern sich selbst treu geblieben ist, ist überaus lobenswert.
Zielgruppenwertung: 15 Punkte
Erwachsenenwertung: 15 Punkte
Christian Spließ                         


19.05.2002:

Perry Rhodan - Band 2124: "In der Zwielichtzone" von Uwe Anton

Fazit:
Ein Roman, der einen zwiespältigen Eindruck hinterläßt. Reinhard Castors Technik-Lexikon auf der einen Seite gegen eine sehr solide Handlung auf der anderen Seite. Schwierig, da eine Wertung zu finden.
9 Punkte
Christian Spließ                         

Professor Zamorra - Band 728: "Lichter der Verdammnis" von Robert Lamont

Fazit:
Nett zu lesender Roman, der weder besondere Höhen noch besondere Tiefen hat. Ein routinierter Lamont.
9 Punkte
Christian Spließ                         

Professor Zamorra - Band 729: "Die Bestien von Las Vegas" von Timothy Stahl

Fazit:
Zamorra in Vegas mit Bestien - eine Kombination, die einfach gut ist. Besonders, wenn der Erzähler Timothy Stahl heißt.
14 Punkte
Christian Spließ                         

Maddrax - Band 58: "Sub'Sisco" von Bernd Frenz

Fazit:
Bernd Frenz in seinem Element - düstere Unterwasserszenen wechseln sich mit soliden Actionsequenzen ab. Roman mit Atomsphäre, der Spaß macht.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Maddrax - Band 59: "Das Experiment" von Bernd Frenz

Fazit:
Es bleibt ein positiver Gesamteindruck, der durch den nicht sehr gelungenen Wechsel der Handlungsebenen zu Beginn des Romans und teilweise kleine Längen nur unbedeutend getrübt wird. Öfter mal einen solchen Zweiteiler täte der Serie wirklich gut.
11 Punkte
Christian Spließ                         


18.05.2002:

Perry Rhodan - Band 2123: "Wahnzeit" von Ernst Vlcek

Fazit:
Langweiliger Roman, der zudem die Lesererwartungen enttäuscht.
2 Punkte
Christian Spließ                         

Torn - Band 30: "Heer der Finsternis" von Michael J. Parrish

Fazit:
Als Einstiegsband in einen Zyklus recht gelungen, wenn auch die Charaktere noch ein wenig blaß sind.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Torn - Band 31: "Die Spur des Wolfs" von Michael J. Parrish

Fazit:
Schwacher Roman, der zwar einiges an interessanten Fakten zu bieten hat, aber eher Vorbereitung auf den nächsten Roman zu sein scheint.
4 Punkte
Christian Spließ                         

Martin Eisele: "Der Biß des Lebenszehrers"

Fazit:
Im Großen und Ganzen unterhaltsamer Roman, der ohne die Serienfiguren Larry Brent und Co. sicher besser dagestanden hatte. Alt-Fans der Serie werden enttäuscht sein. Stil und Aufbau sind teilweise verwirrend und unübersichtlich. Spannend zu lesen ist er aber allemal. Aufgrund der Tatsache, daß der Roman innerhalb der LARRY BRENT-Serie erschienen ist vergebe ich jedoch nur
5 Punkte.
Kai Bruckner                         


15.05.2002:

Walter Appel: "Es ist nicht leicht, Vampir zu sein"

Fazit:
In höchstem Maße ungewöhnliche Veröffentlichung von Gedichten des vor allem durch seine Gruselromane bekannt gewordenen Autors Walter Appel. Die Gedichte weisen natürlich eine unterschiedliche Qualität auf, aber da für jeden Leser etwas dabei sein dürfte und der Band in Form und Inhalt dermaßen außergewöhnlich und einmalig ist, kann man es sich eigentlich kaum leisten, diesen Band nicht im Bücherregal zu haben, selbst wenn einem einige der Gedichte nicht so zusagen sollten.
Oliver Naujoks

Alfred Bekker: "Morettis Todesengel"

Fazit:
Temporeicher und kurzweiliger Roman aus der interessanten Serie "Caine". Durch ein Übermaß an stilistischen Schwächen zwar unter dem Niveau des Vorgängerbandes, aber auch immer noch lesenswert.
7 Punkte
Oliver Naujoks                         

Jake T. Magnus: "der fürst der finsternis"

Fazit:
Größtenteils gelungene Überarbeitung zweier Online-Grusel-Fan-Geschichten (tolles Wort), die aber leider die nur sehr überschaubare Qualität der Originale nicht wettmachen kann. Durch pausenlose Action stellt sich leider praktisch keine Atmosphäre, Spannung und Leserinvolvierung ein, so daß dieser Band nur im Hinblick auf die später besser werdende Serie empfohlen werden kann. Ein interessanter Zwitter zwischen professioneller Gestaltung und "fannischem" Inhalt.
4 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Alfred Wallon & Bernd Götz: "Die lautlosen Henker"

Fazit:
Temporeicher, atmosphärischer, wenn auch etwas überfrachteter Auftaktband einer neuen Horrorserie, die Elemente aus den Serien "Dämonenkiller", "Vampira" und dem berüchtigten Klassiker "Dr. Morton" aufgreift, zu einem neuen Ganzen fügt und spannend unterhält.
12 Punkte
Oliver Naujoks                         


11.05.2002:

Zusammenfassung: "Die UFO-Akten"

Frank MacLachlan - Band 45: "Der Bote der Nacht" von Prospero

Schwach, sehr schwach; anders läßt sich dieser Band nicht beschreiben. Zahlreiche Formulierungen haben beinahe Stilblüten-Charakter und gemahnen an die Anfangszeit der Serie, die man als Leser hinter sich glaubte. Die Handlung ist nicht gerade sonderlich ausgefeilt und noch nicht einmal leidlich spannend... Da ist man von Prospero weitaus gepflegtere Unterhaltung gewohnt. Der Autor muß mit seinen Gedanken ganz woanders gewesen sein - anders kann ich mir diese lieblos zusammengeschusterte Story nicht erklären.
3 Punkte
Martin Hoyer                         


06.05.2002:

Dirk van den Boom: "Aufstand der Toten"

Fazit:
Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgängerband, die durch viel Aktionsreichtum und ein hohes Tempo gut unterhält und nur in Stil und Erzählrhythmus leichte Schwächen offenbart.
10 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Ben Bova: "Venus"

Fazit:
Ben Bovas "Venus" ist ein "Entdeckungs"-Roman erster Güte. Dabei bezieht sich die Entdeckung nicht nur auf den fremden Planeten, sondern auch auf die Entwicklung der Charaktere und ihre Beziehungen untereinander. Wer allerdings mehr auf Action à la Raumschlachten steht, sollte wohl eher vorsichtig mit diesem Roman umgehen. Planetenroman-Liebhaber werden dieses Buch jedoch kaum vor Ende der letzten Seite aus der Hand legen können.
12 Punkte.
Winfried Brand                         

Martin Kay: "Der neue Schwertträger"

Fazit:
Der bisher beste Band der Serie DUST, der durch einen interessanten Perspektiven- und Sympathiewechsel das Interesse wachhält und, wie üblich, gute und temporeiche Unterhaltung für zwischendurch bietet.
10 Punkte
Oliver Naujoks                         

George R.R. Martin: "Ein Lied von Eis und Feuer"

Fazit:
In seiner Komplexität überwältigendes, höchst faszinierendes Fantasy-Epos, das mit erschlagendem Detailreichtum eine Welt von seltener Intensität vor dem Leser ausbreitet, deren Charaktere wirklich zu leben scheinen. Keine leichte Kost, dafür aber ein zutiefst befriedigendes Leseerlebnis. Ein Meilenstein der Fantasy-Literatur.
14 Punkte.
Oliver Naujoks                         


05.05.2002:

Kate Forsyth: "Der Hexenturm"

Fazit:
Ein betuliches Geschichtchen, das das Genre alles andere als revolutioniert, anspruchslosen Frauen und "Männern" jedoch gefallen könnte. Actionfixierte oder an Originalität interessierte Leser sollten lieber auf die Lektüre verzichten.
7 Punkte
Frank Drehmel                         

Stephen Kenson: "Zeit in Flammen"

Fazit:
"Zeit in Flammen" gehört zu jenen Shadowrun-Romanen, bei denen man das Gefühl hat, für sein Geld einen fairen Gegenwert in Form solider Unterhaltung bekommen zu haben. Ein actionbetonter Roman, der sowohl für SR-Spieler als auch Nur-Leser interessant sein dürfte; daher: empfehlenswert!
11 Punkte
PS: Ein Lesen der beiden schon erschienenen Talon-Romane schadet nicht.
Frank Drehmel                         

Grant Naylor: "Infinity Welcomes Careful Drivers"

Fazit:
Für Red-Dwarf-Fans ist dieser Roman natürlich ein absolutes Muß. Wer Douglas Adams' Romane mag, sollte hier mal einen Blick riskieren. Typisch britischer Humor ist nicht für jeden etwas.
15 Punkte
Christian Spließ                         

Matthew Woodring Stover: "Eiserne Dämmerung"

Fazit:
Die alten Griechen als Fantasyhelden - eigentlich eine nette Idee. Stellenweise leider ein recht unausgegorener Roman, der diese Schwächen jedoch durch das rasante Finale wieder einigermaßen wettmacht.
6 Punkte
Christian Spließ                         

Robert Charles Wilson: "Darwinia"

Fazit:
Bestimmt keine leichte Kost, aber für diejenigen, die Spaß an einer komplexen Handlung haben und zudem gerne SF mit einem Hauch des Sense-of-Wonder lesen, ein absolutes Muß.
13 Punkte
Christian Spließ                         


04.05.2002:

Thomas Finn: "Das Greifenopfer"

Fazit:
"Das Greifenopfer" ist ein alles in allem zwar unterhaltsamer Roman, der wegen seiner Bezugnahme auf vergangene Ereignisse und den Ausblick auf zukünftige jedoch eindeutig die DSA-Spieler unter den Lesern als Zielgruppe anspricht und daher nur bedingt empfohlen werden kann.
7 Punkte
Frank Drehmel                         

Alan Dean Foster: "Der Geist des Speers"

Fazit:
Der erste Teil der Katechisten-Trilogie ist eine herbe Enttäuschung. Nach dem furiosen Beginn läßt der Roman merklich nach und verliert sich in Einzelepisoden.
3 Punkte
Christian Spließ                         

L.E. Modesitt jr.: "Sturm der Barbaren"

Fazit:
Ein netter Roman, der leider nicht zum Besten gehört, was Recluce zu bieten hat. Ich schätze dennoch ,daß die Anhänger dieser Reihe weiterhin ihren Spaß haben werden, während das Werk für sich allein jedoch nicht so gut gelungen ist.
9 Punkte
Alexander Haas                         

Lisa Smedman: "Kopf oder Zahl"

Fazit:
Legt man auf eine logische Story und eigenständige Charaktere jenseits aller Klischees keinen gesteigerten Wert, so kann man dem Roman wegen des Erzähltempos doch ein gewissen Unterhaltungswert abgewinnen. Ansonsten sollten sich nur Shadowrun-Hardcore-Fans das Buch kaufen, was bei einen Preis von EUR 6,95 allerdings kein allzugroßes Opfer darstellen dürfte.
8 Punkte
Frank Drehmel                         

Jo Zybell: "Genesis - Die Welt nach dem Kometen"

Fazit:
Spannender Roman, der die geschichtlichen Zusammenhänge der Serie Maddrax aufhellt, bisweilen vielleicht zu langatmig ist, im Großen und Ganzen ist er aber einfach nur schön.
12 Punkte
Christian Spließ                         


03.05.2002:

Justin Achilli: "Clansroman: Giovanni"

Im Grunde ist es sinnlos, eine Empfehlung für dieses hervorragende Buch auszusprechen, denn wer die vorangegangenen zehn Bände gelesen hat, wird sich diesen Roman ohnehin kaufen. Doch selbst Neueinsteiger werden, wenn sie sich auf die "Welt der Dunkelheit" einlassen, an dem "Clansroman: Giovanni" ihre Freude haben.
Um mit etwas ganz profanem abzuschließen: Feder & Schwert hat dankenswerterweise im Zuge der Euro-Umstellung den Preis nicht - wie es naheliegt - auf EUR 10,50 oder EUR 11,- angehoben und stellt damit im deutschen Verlagswesen - noch - eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen dar.
14 Punkte
Frank Drehmel                         

Tanya Huff: "Blutzoll"

Fazit:
Der Autorin gelingt es auf knapp 300 Seiten nicht, eine wirklich fesselnde Geschichte mit glaubhaften Personen und logischen Verknüpfungen zu entwerfen, so daß ich Blutzoll auch in Anbetracht des relativ hohen Preises (EUR 12,95) nicht als Lektüre empfehlen kann.
5 Punkte
Frank Drehmel                         

Severin Rast & Oliver Hoffmann: "Brandland"

Fazit:
Ein durch und durch empfehlenswerter Roman mit interessanten Charakteren und spannender Handlung, der neugierig auf die folgenden Bände macht.
12 Punkte
Frank Drehmel                         

Karl-Heinz Witzko: "Westwärts, Geschuppte"

Fazit:
An diesem Fantasy-Roman werden jene Leser ihre Freude haben, die nicht ausschließlich actiongeladene Fantasy lieben, und ihre Lesefreude wird dabei nicht einmal durch mangelndes DSA-Hintergrundwissen getrübt werden.
11 Punkte
Frank Drehmel                         

Fazit:
Ein Roman mit ein paar wirklich guten Ideen und Elementen, die leider im allgemeinen Gewirr und wenigen innovativen Dingen untergehen. Der Roman ist nicht wirklich langweilig, sondern eher etwas zu wirr und mit zu vielen Nebensachen bestückt, was ihn zu keinem großen Lesegenuß macht.
4 Punkte
Alexander Haas                         


01.05.2002:

Eric Griffin: "Clansroman: Tremere"

Fazit:
Das Buch ist als Lektüre nicht einmal den Tremere-Spielern unter den "Vampire-Die Maskerade"-Freunden zu empfehlen. Sein Wert besteht allenfalls darin, den Zyklus zu komplettieren und den ansonsten freibleibenden zwölften Platz im Bücherregal zu füllen. Bleibt zu hoffen, daß der dreizehnte und letzte Band, der "Clansroman: Nosferatu", diesem im Grunde spannenden und fesselnden Zyklus einen würdigen Abschluß beschert.
4 Punkte
Frank Drehmel                         

Maike Hallmann: "Pesadillas"

Obwohl dieses Buch der mit Abstand beste Shadowrunroman ist, den ich bisher gelesen habe - und das sind alle in Deutsch veröffentlichten - kann ich mich nicht entschließen, das Statement "unbedingt empfehlenswert" abzugeben, auch wenn es dieses Buch absolut verdient hätte. Es fehlt so ziemlich alles, was ein großer Teil der Shadowrun-Spieler und -Leser als Leben und Lebensinhalt begreift: Es gibt keine Matrixtrips, keine wunderschön und phantasievoll designten MPCPs, CPUs, I/OPs, SPUs; SANs usw., keine unbesiegbaren Kampfutilities, weder weißes noch graues noch schwarzes IC, nicht der klitzekleinste Drache macht den Protagonisten das Leben schwer, Magie wird mehr zum Heilen als zum Rösten angewandt, Megacons spielen zwar in Seattle eine Rolle, nur nicht in dieser Geschichte - und das schlimmste: Die Runner sind überhaupt nicht "cool"... Na gut: Dieser Roman ist UNBEDINGT LESENSWERT!!!!
14 Punkte
Frank Drehmel                         

William King: "Die Chaos-Wüste"

Fazit:
Heroische Fantasy, reichlich Action, viel Humor! Was will man mehr! Allerdings sollte man für den vollen Genuß die beiden ersten Romane - "Schicksalsgefährten" und "Der graue Prophet" - gelesen haben... und wenn man darüber hinaus auch noch rudimentäre Kenntnisse über das Tabletop-Spiel vorweisen kann, so ist dies sicherlich nicht von Nachteil. Dennoch: ABSOLUT EMPFEHLENSWERT! Und wer nach Lektüre der King-Romane die Skaven nicht liebt, dem ist nicht zu helfen...
13 Punkte
Frank Drehmel                         

Brian Lumley: "Dreamland 1"

Neu: Co-Rezension:
Fazit:

Da das Buch in Anbetracht des geringen Umfanges und des äußerst mäßigen Inhaltes mit EUR 11,95 viel zu teuer ist, möchte ich hier zwei alternative Romane empfehlen: erstens natürlich das Buch des Meisters - wir beten dich an - H. P. Lovecraft selbst "Die Katzen von Ulthar und andere Erzählungen" (ISBN 3518392557) und zweitens einen modernen Dark Fantasy-Roman, der zwar nicht auf dem Cthulhu-Mythos beruht, den Leser aber in ein düsteres Alptraumland entführt: Neil Gaimans "Niemalsland" (ISBN3453137574). In diesem Sinne:

"In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid's gewesen,
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister."
[aus J. W. v. Goethe: "Der Zauberlehrling"]

5 Punkte
Frank Drehmel                         

Whitley Strieber: "Der Kuß des Vampirs"

Fazit:
Dieses Buch gehört zu jenen seltenen Werken, bei denen man unwillkürlich das Gefühl hat, das Schreiben könne nicht länger gedauert haben als das Lesen. Möge Miriam Blaylock-"Ich-bin-Teil-der-Gerechtigkeit-auf-Erden" über Strieber kommen, damit uns weitere Bücher dieses "erfolgreichen" Autors (der, wenn man den Gefälligkeitskritiken befreundeter Autoren glaubt, "fesselnde" Romane schreiben soll) erspart bleiben.
0 Punkte
Frank Drehmel                         


25.04.2002:

Perry Rhodan - Band 2121: "Turm der Visionen" von Susan Schwartz

Fazit:
Langatmiger Schwartz-Roman, dessen Ende nicht so richtig überrascht.
4 Punkte
Christian Spließ                         

Professor Zamorra - Band 727: "Jagd nach dem Leben" von Robert Lamont

Fazit:
Amüsant zu lesender Roman, der seine Wirkung überwiegend aus den Dialogen bezieht.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Torn - Band 29: "Die Affenwelt" Von Michael J. Parrish

Fazit:
Stimmiger Roman mit Botschaft.
10 Punkte
Christian Spließ                         


16.04.2002:

Professor Zamorra - Band 725: "Das Krakenmonster" von Robert Lamont

Fazit:
Ein recht zwiespältiger Roman - einerseits ist schon nach den ersten Seiten klar, wo der Gegner herkommt, und andererseits wird der rote Faden um das rätselhafte Bild sowie Aprils Jugend weitergesponnen. Ein Balanceakt, der leider zuungunsten des Romans ausfällt.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Professor Zamorra - Band 726: "Halias Höllenreiter" von Roger Clement

Fazit:
Einer der besseren Clement-Romane - wenn sich Clement eine Handlungsebene in Indien schaffen würde, wäre das vermutlich nicht das Schlechteste.
7 Punkte
Christian Spließ                         


15.04.2002:

Maddrax - Band 56: "Zielort: Kratersee" von Claudia Kern

Fazit:
Claudia Kern schafft die Basis für die Handlung der nächsten Bände. Nicht mehr, aber auch nicht weniger bietet dieser Roman.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Maddrax - Band 57: "Sanatorium der Cyborgs" von Michael "Mad Mike" Schönenbröcher

Fazit:
Zwar kein Meilenstein innerhalb der Serie, vermag der Roman von Mike dennoch spannend und intelligent zu unterhalten.
11 Punkte
Christian Spließ                         

Michael A. Stackpole: "Der Weg des Richters"

Fazit:
Mainstreamiger Fantasy-Roman, der zwar einige interessante Elemente beinhaltet, für den Fantasy-Leser aber nichts Neues bringt.
8 Punkte
Christian Spließ                         


14.04.2002:

Perry Rhodan - Band 2118: "Quintatha" von Leo Lukas

Fazit:
Köstlicher, amüsanter und nett zu lesender Roman, dessen Vorlage durchschimmert, der aber mehr ist als eine pure Nacherzählung. Mehr davon, Herr Lukas. (* Die Phrase "Gut gebrüllt, Leo" paßt wahrscheinlich eher nicht... ;-) Heike)
13 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan - Band 2119: "Der letzte Sturm" von Horst Hoffmann

Fazit:
Alles in allem ein netter Roman, bei dem vor allem die Charakterisierung Eshmatays überzeugt.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Torn - Band 28: "In den Kanälen von Paris" von Michael J. Parrish

Fazit:
Unterhaltsamer Roman, der Atmosphäre und nette Hauptfiguren hat.
10 Punkte
Christian Spließ