Ja, Rainer
Castor hinterläßt auch bei den anderen Autoren seine
Spuren - vermutlich ist das Technik-Lexikon, das einem hier teilweise
um die Augen gehauen wird, ihm anzulasten.
Womit der Roman in zwei Teile zerfällt - einmal der Teil, den
ich glatt überlesen habe und in dem es um höhere Physik
geht. Tut mir leid, aber Techno-Babble konnte ich noch nie ausstehen,
und in der Häufung erzeugt es beim Lesen einfach nur Langeweile.
Ganz einfach deswegen, weil ich absolut nichts verstehe. Aber
vermutlich muß man das dem Expose anlasten. Und die
Technik-Freaks werden sich bestimmt freuen. Ich halt nicht.
Der zweite Teil ist mir da wesentlich sympathischer, obwohl auch hier
mal wieder eine Agentenstory bemüht wird - mehr oder weniger.
Immerhin, hier kommt der Hauch einer Spannung auf, und das
tröstet mich über den Technik-Anteil hinweg. Zudem steht
endlich mal wieder Bré im Mittelpunkt. Mit eine der Figuren,
die mir rundweg sympathisch sind. Gut, manchmal überschreitet
Uwe etwas die Grenze zum Kitsch - als Bré den Namen des
Menschen nennt, den sie liebt - na, wer das wohl ist? (* Keine wie
auch immer geartete Ahnung. Lange weiße Haare wird er ja wohl
nicht haben... >:-) Bzw., ist es überhaupt ein Er? >:-)))
Heike) Aber ansonsten ist dieser Teil der Handlung sehr solide
und leitet somit den Gastroman von Kneifel ein. Ob das ein
Agentenabenteuer mit Sternvogel wird? Lassen wir uns
überraschen.
Fazit:
Ein Roman, der einen zwiespältigen Eindruck
hinterläßt. Reinhard Castors Technik-Lexikon auf der einen
Seite gegen eine sehr solide Handlung auf der anderen Seite.
Schwierig, da eine Wertung zu finden.
9 Punkte
Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesuchtDa Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy. |