Doch
ingesamt ein sehr stimmiger und atmosphärischer Roman.
Wenn mir auch die Manie der Autoren, ein bestimmtes Volk nur aus dem
Sichtwinkel eines einzelnen Individuums desselben zu beschreiben
Beispiele bitte in den aktuellen Bänden selber suchen
allmählich auf den Geist geht. Man könnte es ja auch
mal anders machen.
Die Intrigenspiele, die da gesponnen werden, sind zwar ein Teil der
Handlung, aber nicht gerade der wichtigste; eher kommt es Susan
darauf an, eine gewisse Atmosphäre herzustellen, die die
Actionszenen und das Erscheinen von Perry in Maske na gut, das
hatten wir schon etwas länger nicht mehr etwas in den
Hintergrund treten lassen. Nicht, daß keine Spannung da
wäre, nein, aber sie ist doch eher im Zusammenspiel der
einzelnen Charaktere vorhanden. Was eine sehr nette Abwechslung ist.
Daß man allerdings erneut den Handlungsstrang
Trümmerimperium in die Länge zieht, das ist nicht so ganz
mein Geschmack. Immer mehr habe ich den Eindruck, der Zyklus bewegt
sich insgesamt auf der Stelle und kommt nicht so recht in Fahrt
Parallelen zum letzten Zyklus drängen sich da doch sehr
auf. Was insgesamt meine Entscheidung mehr und mehr bekräftigt,
mit der 2150 aus Perry auszusteigen falls bis dahin nichts
wirklich Wesentliches passiert sein sollte. Ich bezweifle jedoch
stark, daß letzteres der Fall sein wird.
Fazit:
In sich stimmiger, sehr viel Wert auf die Atmosphäre legender
Roman, der allerdings mal wieder ein Individuum herausgreift, um ein
ganzes Volk zu porträtieren.
9 Punkte
Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesuchtDa Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy. |