Kurze
Anmerkung zum Titel: Manchmal fragt man sich, ob die Redaktion bei
Perry bewußt Anspielungen auf bestimmte Bücher setzt oder
ob die wie nannte das jemand doch so schön
Benamsung (* Igiiiiiitttttt!!! Heike) in diesem Fall ohne
Absicht erfolgte. Jeder, der die "Unendliche Geschichte" gelesen hat
(* ...oder den entsprechenden Film gesehen... Heike), wird
unwillkürlich an die Kindliche Kaiserin denken. Vielleicht am
Ende sogar eine clevere PR-Maßnahme, um Gelegenheitsleser
anzulocken? Wer weiß, wer weiß...
Tja, was soll man von diesem Roman halten? Er führt die Handlung
des letzten weiter, und am Ende steht Perry mit leeren Händen
da. Mehr und mehr erinnert mich das an man verzeihe mir den
Vergleich Akte X, wo Mulder und Scully ja auch stets ohne was
Handfestes dastehen. Und wie bei der Fernsehserie werden Haufen von
Mysterien aufgebaut, die bisher nur teilweise gelöst werden. Wer
hat CAUSIO gebaut? Wir wissen es nicht. (* Ist da nicht ein U
zuviel? >:-))) Heike) Werden wir die Eltanen nach 2150 jemals
wiedersehen? Keine Ahnung. Was kann die reine Bauzeichnung des
Sternentors in Perrys Händen bewirken? Die Rückkehr in die
Milchstraße? - Die Taschenbücher, so sei an dieser Stelle
erinnert, spielen knapp nach 2150, und da ist Perry mit dabei. Das
heißt, spätestens 2150 ist Perry wieder in der
Milchstraße. Das nimmt den folgenden Bänden ja doch ein
wenig die Spannung... Und da war mal die Andeutung, daß Parrot
und sein Assistent noch wichtig werden würden.
Entschlüsseln sie am Ende das Geheimnis des Sternentors? Vor
allem drängt sich eine Frage auf warum hat Perry nicht
gefragt, ob die Polung von den Eltanen zurückgenommen werden
kann? Vermutlich kann sie das nicht, aber war das nicht der
ausschlaggebende Grund dafür, nach ihnen zu suchen? Komisch,
daß er die Frage nicht erwähnt.
Einen großen Punktabzug gibt es für die
kitschig-rührselige Szene, in der da Vivo und Perry sich
küssen wollen. Ich gebe dem Leser recht, der schrieb, daß
die Autoren, wenn sie noch nicht einmal anständige Schilderungen
von "normalen" Beziehungen zustandebringen, besser nicht versuchen
sollten, die Beziehungen von Homosexuellen zu schildern. Bester
Beweis dafür: diese Szene. Das, was Hoffmann da bringt, ist
über die Maßen peinlich. Und das, was Ascari da
hinsäuselt, paßt nicht zu ihrem Charakter. Vielleicht
sollten sich die Autoren mal endlich entscheiden, was sie mit Ascari
eigentlich wollen. Mal tendieren sie zu sehr zum Bild der absoluten
Superfrau, dann hingegen geraten sie prompt in das krasse Gegenteil
und suggerieren, daß die Gute eigentlich nichts weiter will als
einen Mann, viele Kinder und eine Küche in einem arkonidischen
Trichter...
Nein, ich habe nichts gegen lyrische Szenen in einem PR-Roman, und
ich habe auch nichts gegen Liebesromane, aber da fehlten wirklich nur
die obligatorischen Streicher... (* ...wobei sich die beiden dann
plötzlich ganz entgeistert umdrehen, und ein Kleinlaster mit
einem Kleinorchester :-) fährt vorbei? Zugegeben, sowas darf
fast nur einem Mel Brooks einfallen... >;-))) Heike)
Fazit:
Dahinplätschernder Roman, der teilweise recht gut gelungen ist,
aber teilweise auch recht schwache Szenen beinhaltet.
4 Punkte
Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesuchtDa Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy. |