Man kann
sagen, was man will ab und an vermag Susan Schwartz einen
schönen Roman zu schreiben, bei dem die Handlung und ihre
Neigung, vielzuviele Dialogszenen in die Handlung einzubauen, sich
ausgezeichnet die Waage halten.
Mancher wird jetzt sagen, das erste Drittel des Romans sei zu
schwerfällig, der Roman komme nicht so richtig in Gang
ich aber sage, daß Susan diese Handlungsstrecke braucht, um die
richtige Atmosphäre zu erzeugen. Denn dies zeichnet den Roman
aus Atmosphäre. Dazu paßt auch der
Erzählrhythmus, der an den richtigen Stellen flüssiger
wird, um sich dann in den eher ruhigen Szenen gefällig der
Handlung anzupassen. Dadurch wird der Leser angenehm in den Roman
einbezogen und kann sich ganz und gar der Handlung hingeben.
Mit den Charakteren des Schwärmers Sapritti und des Gespenstes
Keito der letztere wird vielleicht ein kleines bißchen
spät eingeführt und ist eigentlich auch nicht für den
Roman notwendig, schließlich wäre Sapritti schon von
allein auf Cheplin und Susa gestoßen kommen dazu
plastische, sehr schön geschilderte Figuren. Besonders Sapritti
ist beeindruckend gut gelungen. Er weiß, daß er sterben
wird, bäumt sich aber nicht gegen sein Schicksal auf, sondern
erwartet es ruhig und gelassen. Das ist logisch, weil Sapritti nie
auf den Gedanken gekommen ist, gegen das Imperium zu rebellieren
dies schlußendlich aber doch tut, allerdings anders als
erwartet. Und das ist einfach nur schön.
Fazit:
Angenehm zu lesender Roman, der die Zyklenhandlung weiterbringt und
zudem auch noch Stoff zum Nachdenken liefert. Die Figur des Sapritti
hat eine innere Größe, die den Leser angenehm berührt
zurückläßt.
12 Punkte
Co- (oder auch Haupt-) Rezensenten zu den PR-Romanen gesuchtDa Hansjoachim Kleimann leider kurzfristig aus den Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen ausgestiegen ist, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy. |