Auf dem
Silbermond ist es Gevatter Tod gelungen, einen Lebensbaum zu
erwecken. Während Padrig Julian und Reek Norr präsentiert,
kommt Vali in den Hain der Lebensbäume irgendwie
spürt sie, daß bei der Erweckung des Baumes etwas falsch
gelaufen ist. Schließlich ist es ihr Lebensbaum. Sie rät
deshalb davon ab, weitere Bäume ins Leben zurückzuholen.
Doch Julian hält sich nicht daran, und in seiner Arroganz weckt
er alle Bäume.
Auf der Erde haben Zamorra, Nicole und die Peters-Zwillinge vom
Silbermond geträumt. Da sich Julian seit einigen Jahren nicht
mehr auf der Erde gezeigt hat, ist es sowieso mal Zeit, wieder auf
dem Silbermond vobeizuschauen. Dafür braucht Zamorra aber
jemanden, der ihn dahinbringt deswegen ruft er Shado an. Zwar
ist der alles andere als erfreut darüber, mitten in der Nacht
geweckt zu werden, aber er träumt Zamorra auf den
Silbermond.
Doch etwas läuft schief. Julian hat bei dem Versuch, alle
Bäume zu erwecken, einen Traum in einem Traum erschaffen, aus
dem er nicht allein entkommen kann. Zudem ist da etwas, das ihn
bedrängt. Als Shado Zamorra zurückholt, holt er auch Julian
auf die Erde. Oder eher eine Projektion von ihm. Auf Julians und
Zamorras Bitten schickt Shado beide zurück auf den Silbermond,
und dort gelingt es Zamorra, Julian aus dem Traum zu
katapultieren.
Währenddessen sind die Bäume, die Julian erweckt hat, zu
schwarzen Monstern mutiert, die Hunger nach Lebensenergie haben.
TCarra, die versucht, sich gegen die Monster zu wehren,
füttert diese unwillentlich. Es gelingt ihr zwar, die Bäume
zu vernichten, aber sie fühlt sich schuldig. Mittlerweile haben
Reek Norr und die anderen mitbekommen, daß die Bäume sich
verändert haben, und schießen mit einem Gleiter auf den
Hain in dem sich Vali befindet. Und auch Zamorra, der nur
knapp dem Schicksal des Gefrostet-Seins entgeht. Reek Norr
schlägt vor, die Priester der Kälte mit der Aufklärung
des Phänomens zu beauftragen ein Vorschlag, dem Zamorra,
Gevatter Tod und Vali mit Skepsis begegnen, aber sie sehen auch keine
andere Möglichkeit.
Julian befördert Zamorra zurück auf die Erde, wo die
Peters-Zwillinge und Nicole schon auf ihn warten. Sie haben daran
gedacht, Regenbogenblumen mitzunehmen, damit sie in Zukunft nicht
mehr auf Julian angewiesen sind. Da Julian Zamorra eine
Rückfahrkarte versprochen hat, materialisieren alle auf dem
Silbermond. Allerdings nicht dort, wo Zamorra aufgebrochen ist.
Nachdem die Blumen gepflanzt sind, widmen sie sich dem Problem der
Monsterbäume. Offenbar sind in ihnen die Seelen der
Silbermonddruiden gefangen. Und diese schnappen sich Tcarra und
Vali.
Uff! Spannungsgeladen, unerwartete Wendungen, das Auftauchen von
alten Bekannten das ist mal ein Zamorra-Roman, den man von
Anfang bis Ende verschlingen kann. Und daß das der erste Teil
eines Zweiteilers ist, ist geradezu fies. ;-)
Von Anfang bis Ende wird man von der Handlung gefesselt
daß Gevatter Tod die Lebensbäume erweckt, damit hätte
man nach all den Andeutungen rechnen können, deswegen ist es
keine Überraschung. Aber was sich aus dem Projekt von Padrig
YeCairne entwickelt, ist alles andere als vorhersehbar.
Daneben zeigt der Roman aber auch auch, wie man Macht
mißbrauchen kann, indem man sie einfach nur einsetzt. Julian
überlegt gar nicht erst, was er mit seiner Magie anrichten
könnte; es geht ihm nur um schnelle Ergebnisse. Die leider
anders aussehen, als er es gedacht hätte.
Die Rivalität zwischen TCarra und Vali ist zwar bisher
nicht so ganz zum Tragen gekommen, wird aber wohl noch eine
bedeutende Rolle spielen. Und daß jetzt hinter Reek Norrs
Wohnei Regenbogenblumen wachsen das wird in Zukunft noch sehr
interessant werden.
Fazit:
Spannend, temporeich, mit Tiefgang was soll man da noch sagen?
Bester Lamont seit langem.
13 Punkte