Vali und
TCarra sind von den Bäumen entführt worden
während Vali gezwungenermaßen in der Gesamtmasse aufgeht,
zu der sich die Bäume zusammenschließen, ist TCarras
Lage nicht ganz so rosig. Es gelingt ihr zwar, sich in einer
Höhle ihrer Angreifer zu erwehren; allerdings verausgabt sie
sich dabei so sehr, daß sie kaum aus eigener Kraft die
Höhle verlassen kann. So kann sie sich auch nicht gegen die
Pläne Siebenauges wehren.
Zamorra und die Peters-Zwillinge versuchen zusammen mit den
Sauroiden, Vali aufzuspüren. Etwas, das mit Hilfe Julians zwar
gelingt, aber dieser beansprucht die Sauroiden-Magie, von der er
bisher nicht wußte, daß er sie gebrauchen kann, über
die Maßen. Das sorgt nicht gerade für freundschaftliche
Gefühle zwischen ihm und den Sauroiden.
Vali ist währenddessen von dem Monster, zu dem sich die
Bäume fortentwickeln, freigelassen worden. Allerdings nur zu dem
Zweck, den Träumer in eine Falle zu locken. Vali wähnt sich
von dem Monster befreit und springt zu Julian.
Dieser hat kurz zuvor den Experimenten der Priester der Kälte
beigewohnt und dabei eine Entdeckung gemacht: Wenn er den Baum
berührt, sprühen schwarze Funken aus ihm heraus. Der
Tempelherr bestätigt seine Vermutung: Schwarze Magie hat die
Bäume erweckt. Ist bei Julian das Erbe seines Großvaters
zum Vorschein gekommen? Diese Entdeckung veranlaßt Julian zum
Nachdenken.
Erneut versuchen Zamorra und die Zwillinge, Vali aufzuspüren,
und diesmal gelingt es ihnen auch. Mit einem Gleiter gelangen sie zum
Hain der Lebensbäume, wo Zamorras Dhyarra-Kristall die
Aktivität eines weiteren anzeigt. Beim Hain erleben sie, wie
Julian die Dhyarra-Magie einsetzt und damit das Monster
vernichtet.
TCarra jedoch, die unwillentlich die Trägerin war, hat
sich derart verausgabt, daß sie stirbt. Eine Tatsache, die
Julian erschüttert. Bedrückt verabschieden sich Zamorra,
die Zwillinge und Nicole vom Silbermond ohne zu wissen,
daß Padrig neben dem Lebensbaum von Vali noch einen weiteren
erweckt hatte: den von Luc Avenge.
An den ersten Teil reicht dieser Roman leider nicht so ganz heran.
Bis ungefähr zur Hälfte vermag er noch zu fesseln; danach
aber hat man das Gefühl, daß die vielen
Handlungsstränge jetzt unter allen Umständen zu einem
schlüssigen Ende verarbeitet werden mußten. Der Epilog des
Romans ist ein Mosaikstein, der zwar einiges Licht auf Luc Avenge
wirft, aber noch nicht so ganz erklärt, warum der Druide den
Professor haßt. Hat es mit der Tatsache zu tun, daß die
erste Wiederkehr der Druiden nicht von Dauer war? Jetzt
müßte man noch mal die 600er zu Rate ziehen, das wäre
sicherlich interessant. Die Zeit der Druiden ist auf alle Fälle
vorbei, der Schlußstrich, den Robert hier zieht, ist
endgültig so, wie auch TCarra aus der Serie
scheidet. Vielleicht hätte man mit der Figur noch einiges
anstellen können, aber letztendlich ist es vernünftiger,
eine reine Nebenfigur aus der Serie zu schreiben, als daß man
sie mitschleppt, ohne ihre Talente richtig einsetzen zu können.
Ich denke mal, die Fans werden TCarra auch nicht besonders
vermissen. Eine große Rolle hat sie ja eigentlich nie
gespielt.
Fazit:
Nicht ganz so gelungen wie der erste Teil, aber trotzdem immer noch
ein guter Lamont. Mehr davon.
10 Punkte